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Räuspern kann Ihre Stimmbänder schädigen

Räuspern ist weit verbreitet und fast jeder Redner tut es. Aber wozu dient es eigentlich? Zum einen macht man es, um den so genannten Frosch im Hals“ zu vertreiben. Meist aber ist es ein Zeichen von Nervosität – es tritt häufig bei Anspannung auf. Die kleine Pause, die durch das Räuspern verursacht wird, verschafft Ihnen, wenn Sie eine Rede halten müssen, einen Moment zum Innehalten oder Nachdenken.

So angenehm das sein mag, gesund ist das nicht. In dem Moment, in dem Sie räuspern, misshandeln Sie Ihre Stimmbänder. Sie verschließen genau für einen Moment Ihre Stimmbänder. Auf diese Art und Weise erhöhen Sie den Lustdruck, der in Ihrem Brustraum herrscht. Vergrößert sich der Druck weiter, werden Ihre Stimmbänder förmlich weggesprengt – so blasen Sie Schleimablagerungen weg, die sich auf der Oberfläche Ihrer Stimmbänder befanden. Das hilft aber nicht, um den Nervositätskloß in Ihrem Hals zu beseitigen – er wird eher noch drückender.

Es gibt durchaus angenehmere Lösungen – machen Sie regelmäßig Atemübungen. Tiefes Durchatmen kann Ihnen auch eine kleine Pause verschaffen – genau so übrigens, wie ein Schluck Wasser, der auch Ihre Stimmbänder beruhigt.

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Dr. Martina Hahn-Hübner
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Alte Kommentare
  • Dr Karl Oberheis schrieb am 10.05.2012, 00:30 Uhr

    Meine Stimmbänder stehen immer unter großem Lustdruck. Deswegen räuspere ich mich auch häufig, meine Stimmbänder haben jedoch noch nicht darunter gelitten.