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Tipp des Monats

Ingwer wirkt Wunder bei einer Nasennebenhöhlenentzündung. Hacken Sie ein ca. 1 cm langes Stück frischen Ingwer klein und setzen Sie es mit ca. 1/4 l kaltem Wasser auf. Köcheln Sie das Ganze etwa 45 Minuten lang bei geschlossenem Deckel. Tränken Sie eine kleine Baumwollkompresse mit dem Sud. Drücken Sie diese gut aus, bevor Sie sie möglichst heiß auf die Wange oder Stirn über die verstopfte Nebenhöhle legen. Entfernen Sie die Kompresse, sobald Sie ein kräftiges Brennen auf der Haut spüren (nach 2 bis 5 Minuten).

Wichtiger Hinweis: Schützen Sie Ihre Augen vor dem scharfen Sud. Am besten legt Ihnen ein Helfer die Kompresse auf, während Sie entspannt auf dem Rücken liegen und Ihre Augen mit einem feuchten Tuch abdecken.

Pflanzliche Mittel bei Nasennebenhöhlenentzündung

  • Sinupret®: Enthält Enzian, Primel, Sauerampfer, Holunder und Eisenkraut. Das Mittel der Wahl, wenn das Sekret fest sitzt und Sie ein Druckgefühl hinter Wangen und Stirn spüren.
  • Gelomyrtol®: Enthält ätherische Öle der Minze. Das Mittel der Wahl, wenn Ihre Nasenatmung stark behindert ist. Nachteil: Die ätherischen Öle lassen Sie zwar gut durchatmen, sie können aber auch die Atemwege reizen. Kleinkinder und Asthma-Patienten sollten das Präparat nicht anwenden.
  • Bronchipret®: Enthält Efeu und Thymian. Das Mittel der Wahl, wenn die Nasennebenhölenentzündung bei Ihnen von starkem Husten begleitet ist. Efeu-Extrakte haben eine antivirale Wirkung.
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