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Mit Salz gegen Nasennebenhöhlenentzündung

Eine Nasennebenhöhlenentzündung haben Sie sich zu dieser Jahreszeit schnell einmal eingefangen. Sie merken dies aufgrund von Schmerzen direkt über dem entzündeten Bereich: Sind die Kieferhöhlen betroffen, schmerzt es rechts oder links im Oberkiefer. Bei einer entzündeten Stirnhöhle liegen die Schmerzen im Bereich der Stirn.

Als erste Hilfe bekommen Sie in der Regel ein abschwellendes Mittel wie Nasentropfen. Denn schwillt die Schleimhaut ab, kann das Sektret aus den Nasennebenhöhlen besser abfließen. Alternativ haben sich pflanzliche Präparate als sehr hilfreich erwiesen. Hier bieten sich zum Beispiel Mittel mit Myrten-, Eukalyptus- oder Zitronenöl an, genauso wie Extrakte aus Schlüsselblumen oder Enzianwurzel.

Hervorragend sind auch Nasenspülungen. Entsprechendes Salzgemisch bekommen Sie in der Drogerie oder Apotheke. Dies lösen Sie in Wasser auf und ziehen es dann erst durch das eine Nasenloch, dann ist das zweite dran. Theoretisch könnten Sie die Salzlösung auch mit normalem Haushaltssalz anmischen. Allerdings müssen Sie aufpassen, dass Sie das richtige Wasser-Salz-Verhältnis erhalten. Zu wenig Salz bringt nicht viel, zu viel kann schnell unangenehm in der Nase werden.

Antibiotika dagegen sind in fast allen Fällen nicht nötig, da eine Nasennebenhöhlenentzündung durch Viren ausgelöst wird. Diese reagieren nicht auf ein Antibiotikum. Nur in Ausnahmefällen sind diese Medikamente angebracht.

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Dr. Martina Hahn-Hübner
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Alte Kommentare
  • vera eleonora schrieb am 12.01.2015, 17:58 Uhr

    Machen Sie die Salzlösung selber um Nasenspühlung zu machen bei Erkältung. Das Rezept habe ich von dem Chefarzt der Klinik San Cecilio in Granada. 1 liter Wasser, 1 gestrichener Suppenlöffel Tafelsalz. Zusammen 10 Minuten leicht köcheln, abkühlen lassen und in eine Glassflasche füllen. Die Dosis mit dem Salz ist genau die Richtige. Meerwasser ist zu stark salzig und ist nicht gesund es ändert die Nasenschleimhaut. Die selbstgemachte Lósung hat auch keine Nebenwirkungsmedikamente die süchtig machen. Die Flasche brauche ich für 3 Wochen, dann mache ich wieder frisch an.

  • Dibiasi Karl Heinz schrieb am 12.01.2015, 18:21 Uhr

    S.g. Frau Dr. Hübner, muss Ihre Ausführungen wohl ein bißchen ergänzen. Bin heute 64 Jahre alt, kein Arzt, aber habe ca. 30 Jahre lang selbst an Nasennebenhöhlenentzündung gelitten und zwar mind. 7 - 10 x pro Jahr. Kann Ihnen nur bzgl. Viren und Antibiotika nicht beipflichten, da wenn der Auslöser einer NNE vielleicht auch viraler Natur ist, besteht das eigentliche Problem in einem anschließenden bakteriellen Befall der Schleimhäute in den Nebenhöhlen, insbesondere handelt es sich um Eiter (gelb) und gerade die Vermehrung dieses Eiters ist es, das den schmerzenden Druck, bei verhindertem Abfluss, entstehen lässt. Es helfen in dieser akuten Fase eigentlich nur mehr Kortison und Antibiotika, dessen Auswahl evt. mittels Tampon zu bestimmen ist. Habe aber in den letzten 20 Jahren 1x am Tag (morgens) ein natürliches schwefel-brom-jodhaltiges Thermalwasser (Acqua di Sirmione) in kleinen Sprayfläschchen verwendet. Seitdem habe ich 24h die Nase offen und kenne eine Nasennebenhöhlenentzündung absolut NICHT MEHR!! Mit freundlichen Grüßen K. H. Dibiasi