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Die Funktion der Nasennebenhöhlen

Die Funktion der Nasennebenhöhlen

Die Nasennebenhöhlen (Sinus) verursachen aber nicht nur Störungen. Diese Hohlräume innerhalb der Gesichtsknochen befeuchten und erwärmen die eingeatmete Luft, verstärken den Geruchssinn und verbessern den Klang Ihrer Stimme. Sie produzieren auch Schleim, der die Nasengänge reinigt und befeuchtet.

Innerhalb der Sinus befinden sich winzige Haare, „Cilien” genannt, die ständig Schleim aus den Sinus in die Nase und den Hals befördern. Die Sinus münden durch kleine Öffnungen in die Nase, die „Ostien” genannt werden. Wenn die Ostien verstopfen, sammelt sich Schleim in den Sinus an.

Dieser Schleim enthält Bakterien, die immer vorhanden sind und normalerweise keine Probleme verursachen. Doch wenn die Sinus sich nicht entleeren können, können sich diese Bakterien vermehren und eine Infektion hervorrufen. Die Infektion verursacht eine Schwellung, die es den Sinus weiter erschwert, sich zu entleeren.

Da alle Sinus untereinander verbunden sind, kann sich die Infektion von einer Höhle zu einer anderen ausbreiten. Sie kann auch die Knochen infizieren, die die Sinus umschließen und eine ständige Entzündung der Schleimhäute hervorrufen. Sehr selten kann sie sich zum Gehirn hin ausbreiten, wo sie eine Meningitis (Hirnhautentzündung) oder einen Hirnabszess verursachen kann.

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