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Husten: Wirkungsvolle Rezepte aus der Naturapotheke

Lesen Sie hier, mit welchen bewährten Naturrezepten Sie Sekretstau und festsitzenden Husten bekämpfen können.

3-Kräuter-Tee: Erleichtert das Abhusten

Mischen Sie 20 g Huflattichblätter, 20 g Thymiankraut und 10 g Senegalwurzel (alles aus der Apotheke) und übergießen Sie pro Tasse einen Teelöffel dieser Mischung mit einem Viertelliter nicht mehr kochendem Wasser. Lassen Sie den Tee fünf Minuten zugedeckt ziehen, bevor Sie ihn abseihen. Nach Geschmack süßen Sie den Tee mit heilsamem Fenchel- oder Tannenhonig.

Die erste Tasse dieses Tees trinken Sie morgens vor dem Aufstehen. Bereiten Sie den Tee aus diesem Grund abends zu und halten Sie ihn in einer Isolierkanne warm.

Die Wirkung von Zwiebeln gegen zähen Schleim

Wenn hartnäckiger Schleim in Ihren Bronchien sitzt, können Zubereitungen aus Zwiebeln das Abhusten erleichtern. Sie enthalten schwefelhaltige Senföle, die eine desinfizierende Wirkung haben.

Zwiebeltee

Eine Zwiebel in Scheiben schneiden und etwa fünf Minuten in einem halben Liter Wasser köcheln lassen. Den Sud durch ein Sieb abseihen und mit etwas Honig süßen. Trinken Sie bis zu vier Tassen täglich möglichst heiß, aber in kleinen Schlucken.

Zwiebelsirup: Löst feste Sekrete

Geben Sie zwei kleine, gehackte Zwiebeln und zwei Esslöffel Zucker oder Honig in ein Marmeladenglas. Schließen Sie den Deckel, schütteln Sie den Inhalt kräftig und lassen Sie ihn zwei Stunden ruhen. Gießen Sie den Sirup durch ein Sieb in ein zweites verschließbares Glas ab. Nehmen Sie zur Sekretlösung und bei erhöhter Infektionsgefahr ein bis drei Esslöffel puren Sirup täglich ein.

Honig gegen Husten?

Studien zeigen, dass Kinder, die abends einen Teelöffel Eukalyptus- oder Zitronenhonig bekamen, nachts seltener unter Hustenattacken leiden. Honig kann demnach den Hustenreiz mildern. Aber geben Sie Acht: Dieses Hausmittel eignet sich nur für Kinder, die älter als ein Jahr sind. Bei Ihrem Baby besteht die Gefahr, dass Bakterien, die aus der Umwelt in Bienenhonig gelangt sein können, eine lebensbedrohliche Erkrankung auslösen (Säuglingsbotulismus).

Natürliche Tipps gegen Husten

  • Beträufeln Sie vor dem Zubettgehen die Brust und Ihr Kopfkissen mit einigen Tropfen Eukalyptus- oder Pfefferminzöl. Die ätherischen Öle stillen den Hustenreiz.
  • Warme Hals- oder Brustwickel verbessern die Durchblutung der Atemwege und wirken schleimlösend. Mögliche Zusätze sind Kartoffeln, Quark oder Senf.
  • Gegen Heiserkeit, Wundgefühl und Halsschmerzen eignen sich Spülungen und Gurgeln mit Kamillen-, Salbei-, Minz- oder Thymianöl.
  • Als Hustentee empfiehlt sich eine Teemischung aus bitterem Fenchel, Isländisch Moos, Spitzwegerich und Thymian (jeweils ein gehäufter Esslöffel der Mischung mit 150 ml kochendem Wasser übergießen und zehn Minuten zugedeckt ziehen lassen).
  • Als naturheilkundliche Verfahren gegen chronischen Husten bewährten sich unter anderem Akupunktur, Atemtherapie, Massagen, Eigenblutbehandlungen und spezielle krankengymnastische Übungen.

Drosera ist ein Mittel aus der Homöopathie, welches für Samuel Hahnemann, den „Vater“ der Homöopathie, das wichtigste Mittel gegen Keuchhusten galt. Drosera wirkt vor allem auf die Atemorgane, erweitert hier die Bronchien und löst zähen Schleim in den Luftwegen.

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