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Warum Sie auf Halstabletten verzichten können

Viele Lutschtabletten gegen Halsschmerzen wirken aufgrund der in ihnen enthaltenen lokalen Betäubungsmittel (z. B. Lidocain, Benzocain) schmerzstillend. Diese Substanzen können jedoch nicht nur Allergien auslösen sondern durch die betäubende Wirkung verhindern, dass eine bakterielle Mandelentzündung rechtzeitig erkannt wird. Da Sie diese Mittel – auch wenn der Arzt sie Ihnen verordnet – ohnehin selbst bezahlen müssen, rate ich Ihnen von dieser Geldausgabe ab. Einen reizlindernden Effekt erreichen Sie am besten über eine Erhöhung der Speichelproduktion. Das gelingt auch mit ganz normalen Malz- oder Salbei-Bonbons. Den erstaunlichsten Effekt erreichen Sie allerdings mit einem ganz außergewöhnlichen „Heilmittel“: mit Bratäpfeln!

Ein echter Geheimtipp ist ein kurios anmutendes Hausmittel, das erstaunlich wirksam ist: Bratäpfel. Es wird vermutet, dass beim Backen aus dem Apfelfruchtfleisch und der Schale bestimmte Enzyme freigesetzt werden, die ebenso wie die Apfelpektine entzündungshemmend wirken.

Sie benötigen:

  • 3 Boskop-Äpfel
  • 3 TL naturreinen Honig

So wird’s gemacht:

Waschen Sie die Äpfel und stechen Sie das Kerngehäuse zu etwa 2/3 heraus. Füllen Sie den Honig in die Öffnung, und backen Sie die Äpfel etwa 10 Minuten bei 180°C im Backofen. Essen Sie die Bratäpfel lauwarm, da sie zu heiß gegessen die Schleimhaut reizen könnten.

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Über den Autor Beate Rossbach

Dies ist das Profil von Beate Rossbach, Chefredakteurin von „Naturmedizin Aktuell“ und „Natur & Gesundheit“. Lesen Sie hier alles über sie:

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Alte Kommentare
  • Ada Di Domenico schrieb am 18.09.2013, 09:46 Uhr

    Werte Frau Beate Rossbach,guten Morgen und 1000 Dank fuer Ihre so fast schon ausprobierte Info,von mir,Brataepfel. Das wusste ich nicht dass man davon sich ganz gut auskurieren kann wenn die Schleimhaeute entzuendet sind Das ist etwas fuer meinen Mann da er gerne suess mag und Honig liebt er sehr. Hoffe die erste Erkaeltung bei ihm sofort mit Brataepfeln zu praemieren und er so keine Medizin einnimmt Wir sind ueber vieles in unserem Leben einverstanden aber manchmal discutieren wir ueber Homoepathi und Medizin die mir nicht angetan ist. Freundliche gruesse

  • Rosenhan schrieb am 18.09.2013, 11:26 Uhr

    Zum Beitrag Halsschmerzen: Ich habe auch die Erfahrung gemacht, wenn man mit Salzwasser gurgelt und einen warmen Halswickel macht, vergehen die Schmerzen auch. Mir hat es immer geholfen.

  • Petra Luckner schrieb am 18.09.2013, 12:35 Uhr

    Danke für Ihre immer sehr wertvollen Tipps. Gerade jetzt in der Erkältungszeit wende ich sie gerne an. Ich habe mir jetzt Thymian selbst in den Garten gesetzt, so dass ich ihn immer parat habe und für den Winter trocknen kann. So weiss ich, was ich habe. Was ich noch gut empfehlen kann wegen ähnlicher Wirkung - Spitzwegerich, der wächst auf jeder Wiese. Frisch oder getrocknet als Tee, wirkt er wahre Wunder bei Erkältung.

  • Christian schrieb am 18.09.2013, 12:36 Uhr

    Guter Tipp, aber vielleicht liegt das nicht nur am Apfel sondern einfach auch an Honig. Denn Honig wirkt antibakteriell und entzündungshem­mend. Verantwortlich dafür sind der hohe Zuckeranteil und Inhibine wie Wasserstoffperoxid. Liebe Grüße

  • Dorothea Helbling schrieb am 18.09.2013, 17:21 Uhr

    Laut Ayurveda darf man Honig nicht erhitzen. Der Genuss erhitzten Honigs erzeugt krankmachendes Ama (Toxine). Aus: Dr. med. Ernst Schrott, Ayurveda kurz und bündig, Haug Verlag Seite 67. Kann man für die Bratäpfel alternativ auch Rohrohrzucker oder Ahornsirup oder Xylit (Birkenzucker) verwenden?

  • Gertraude Grandl schrieb am 19.09.2013, 07:02 Uhr

    Wie ist das jetzt mit dem Honig? Ich dachte,er darf nicht so stark erhitzt werden!

  • Goller schrieb am 19.09.2013, 12:27 Uhr

    Warum wird der Honig mit in den Backofen geschoben? Es ist doch bekannt, daß Honig bei mehr als 40°C seine Heilkräfte verliert.

  • Teichfrosch schrieb am 19.09.2013, 18:14 Uhr

    Das klingt ja recht verlockend und auch nicht unvernünftig - ABER: wie kommt man heutzutage zu Boskop-Äpfeln und noch dazu kurzfristig?

  • Margit schrieb am 25.09.2013, 10:15 Uhr

    Wir kochen Kartoffeln mit der Schale zerdrücken sie heiß auf einen Tuch wickeln sie ein un legen sie so heiß man es erträgt am Hals auf.

  • Hans Weiss schrieb am 27.09.2013, 13:26 Uhr

    Honig wirkt ab einer "Behandlungstemperatur" von 40° C toxisch. Deshalb meine Frage - warum wird der Honig einer Temperatur von 180° C ausgesetzt ?

  • Goller schrieb am 18.10.2013, 12:45 Uhr

    Ich finde es nicht nur bedauerlich, wenn Frau Rossbach in ihrem Artikel heißen Honig empfiehlt. Obwohl mehrere verschiedene Stimmen ihr widersprochen haben nimmt sie dazu keine Stellung. Warum wohl?

    • Gertraude Grandl antwortete am 22.10.2013, 14:36 Uhr

      Ich hätte auch eine Antwort von Ihr erwartet. Der ganze Newsletter ist etwas seltsam, mit diesem Doktor Spitzbart. Auf jeden Fall, ich hab den Newsletter schon abbestellt.