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Grippesaison: So schützt Sie die Zistrose

Als vorbeugender und alternativer Grippeschutz rückt die Zistrose immer mehr ins Blickfeld: Der pflanzliche Extrakt einer speziellen Zistrosen-Art (Cystus 052) ist in der Lage, Viren am Eindringen in die Schleimhautzellen der oberen Atemwege zu hindern und Sie so wirksam vor dem Angriff der Grippeviren zu schützen. Verschont von winterlichen Infektionen werden vor allem diejenigen, die über ein schlagkräftiges Immunsystem verfügen. Dabei unterstützt Sie eine zauberhafte kleine Pflanze aus der sogenannten Maccia, der immergrünen Wildnis des Mittelmeerraums. Die Zistrose stärkt nicht nur Ihr Immunsystem, sie hat auch das Zeug zum Multitalent – was die Wissenschaft bestätigt.

Die Zistrose bildet ein klebriges Harz, das voller ätherischer Öle steckt. Diese entfalten eine heilende Wirkung. Darauf wurden zunächst die südeuropäischen Bauern aufmerksam, denn sie beobachteten, dass freilaufende kranke Tiere im Gestrüpp gezielt nach der Zistrose suchen und diese fressen. Später dann fand die Zistrose auch Eingang in die Kräuterapotheke des Menschen. Jene, die die Zistrose verwendeten, wurden seltener krank. Und wenn es sie dann doch einmal erwischte, wurden sie schneller wieder gesund. Die Zistrose wurde eingesetzt gegen Erkältungen und Grippe, zur besseren Wundheilung sowie bei Magen- und Darmproblemen.

Heute weiß man, dass es vor allem die sekundären Pflanzenstoffe – genauer: die Polyphenole – sind, die diese heilenden Wirkungen entfalten. Darüber verfügt die Zistrose in größeren Mengen. Manche von diesen Pflanzenstoffen verbinden sich mit Eiweißstoffen, die mit der Entstehung von Krankheiten in Verbindung stehen. Sie heften sich an Eiweißstoffe der Schleimhäute der Atemwege und besetzen dabei die Angriffspunkte für Viren und Bakterien. Andererseits haben auch Viren und Bakterien Eiweißstoffe auf ihren Außenhüllen oder benutzen Einweißstoffe (Enzyme), um Ihren Körper anzugreifen. Auch diese werden von den Stoffen der Zistrose belegt. Viren und Bakterien können so schon vor einer Infektion blockiert und unwirksam gemacht werden.

Die Wirkungen wurden vom bundeseigenen Friedrich-Löffler-Institut in Tübingen sowie an der Universität Münster erforscht. In klinischen Studien senkte der pflanzliche Infektblocker die Grippeinfektionsrate sowie die Häufigkeit von Atemwegserkrankungen. Denn die Zistrose hatte eine wirkungsvolle Barriere aufgebaut.

Doch die bescheidene Pflanze verfügt noch über weitere Heilwirkungen. Die Heilsubstanzen aktivieren Ihr Immunsystem und wirken Entzündungen entgegen. Es kommt nach der Einnahme zu einem deutlichen Anstieg des Immunglobulin A. Es erhöht damit die Zahl der Antikörper, die unerwünschte Krankheitserreger und Giftstoffe einfangen können. In Untersuchungen der Universität Münster wurde die Wirkung eines wässrigen Extraktes aus der Zistrose auf Entzündungsmarker untersucht. Das Entzündungsgeschehen konnte positiv beeinflusst werden. In anderen Untersuchungen waren die Wirkstoffe der Zistrose sogar denen der Salicylate überlegen.

Der Pflanzenextrakt ist bei uns als Medizinprodukt zugelassen. Sie erhalten ihn in der Apotheke als Lutschtablette (Cystus 052 Infektbocker). Es wird empfohlen, ihn rechtzeitig einzusetzen – bevor Sie beispielsweise in der Grippesaison mit infizierten Menschen in Kontakt kommen. Die Grippeviren werden meist durch Tröpfcheninfektion übertragen. Dazu kommt es, wenn ein infizierter Mensch einen anderen anhustet oder anniest, wenn er jemandem die Hand gibt, in die er zuvor gehustet oder geniest hat, beziehungsweise wenn Speicheltröpfchen einen anderen Menschen treffen.

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Alte Kommentare
  • M Borchert schrieb am 14.12.2011, 07:31 Uhr

    Liebe Frau Schneider herzlichen Dank für Ihre guten Berichte, ich fand Ihren Bericht über die Grippeimpfung sehr interessant und informativ,unabhängig kann sich ja jeder frei entscheiden, ob er sich impfen lässt oder nicht. Vielen lieben Dank und eine schöne Zeit für Sie M.Borchert

  • uschi peinhopf schrieb am 14.12.2011, 08:45 Uhr

    leider hat mich ein arzt überredet mich grippe impfen zu lassen,er sagt das mein imunsystem sehr angeschlagen ist ,ich habe schwere osteoporose ,leider geht es mir seid der impfung gar nicht gut ,bekomme ich die zistrose in jeder apotheke? mfg uschi

  • Edeltraud schrieb am 14.12.2011, 08:57 Uhr

    Ich wohne in Portugal und da gibt es viele Zistrosen.Ich würde gerne wissen wie man sie benützt?Kann man auch die Blüten benützen?Schicken Sie mir bitte ein paar Rezepte,ich wäre ihnen sehr dankbar! Und würde mich sehr freuen.Grüsse Edeltraud

  • Hochhaus Christine schrieb am 14.12.2011, 11:02 Uhr

    Ich bin sehr an Naturheilkräutern interessiert und habe schon oft Ihre Tips angewendet. Mein Problem ist: Man soll Naturkräuter nicht anwenden wenn andere Medikamente therapiert sind oder es gibt Gegenanzeigen auch bei Heilkräutern. Problem: Lungenkrebs: Kann ich trotz Chemotherapie/Bestrahlungen z.B. Kräutertees anwenden. Wo kann ich mich ueber solche Fragen informieren? Fuer eine evtl. hilfreiche Antwort wäre ich Ihnen wirklich sehr, sehr dankbar. Mit freundlichen Gruessen Christine

  • Rainer Seifert schrieb am 14.12.2011, 14:35 Uhr

    Liebe Frau Schneider, von Mann zuMann sagen Sie dem Ihren bitte einen schönen Gruß von uns. Meine Frau und ich, wir sind jederzeit bereit, eidesstattlich zu erklären: " Ja, auch unsere Waschmaschine hat es schon getan". Wenn man alle vorhandenen Waschmaschinen auseinander nehmen würde, es kämen soviele Socken ans Tageslicht, dass die Sockenhersteller auf Jahre hinaus in die Rezession abgleiten würden. Um den Schaden zu halbieren bilden wir immer wieder neue Pärchen, die natürlich im Alter und Aussehen einigermaßen zueinander passen sollten. Es ist also nicht anders als bei Menschen. Warum sollte es auch? Diese Maßnahme verringert auch die Schäden am Freßsyndrom. Wir leiden nämlich auch unter Bakterienbefall im Wäschekorb, wo anscheinend Trillionen hungriger Kleinstlebewesen ständige Bollenfraßschäden verursachen. Antibiotika helfen schon nicht mehr. Oder wie kommen die vielen Löcher da rein, und vorne scheint es besonders gut zu schmecken? Was die Grippeimpfung betrifft, wir haben uns jetzt schon im 3. Jahr ohne die geringste Nebenwirkung impfen lassen, aber eine Grippe hat sich immer noch nicht eingestellt. Wir warten also weiter darauf. Viele Grüße und schönen Dank für Ihre interessanten Berichte Rainer Seifert

  • Andrea Grill schrieb am 14.12.2011, 23:41 Uhr

    Bericht über die Zistrose ist sehr auf- schlußreich. Aber über das "SSS" Syndrom hab`ich mich zerkugelt- ist doch gut für das Immumsystem, das Lachen! Oder?