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Infektion des Gehörgangs: Gehen Sie zum Arztt

Schmerzen und Missempfindungen am Ohr rechtfertigen einen Arztbesuch. Dabei werden das Ohr, das Gesicht und der Kopf untersucht, möglicherweise auch das Gehör.

Wenn Sie eine äußere Gehörgangsentzündung (Otitis externa) haben, wird wahrscheinlich der Gehörgang mittels einer Saugvorrichtung oder einer watteumhüllten Sonde gereinigt. Oftmals werden antibiotische Ohrentropfen verschrieben. Manchmal enthalten die Tropfen auch Kortikosteroide zur Behandlung der Ohrentzündung.

Gegebenenfalls wird ein Antibiotikum verschrieben, wenn eine Schwellung des äußeren Ohrs, in der Umgebung des Ohrs oder in nahe gelegenen Lymphknoten auftritt. Frei verkäufliche oder verschreibungspflichtige, entzündungshemmende Mittel wie Acetylsalicylsäure (z. B. Aspirin®), Ibuprofen (z. B. Aktren®) oder Naproxen (z. B. Proxen®) könnten zur Schmerzlinderung notwendig werden.

Eventuell empfiehlt Ihnen der Arzt, Ihre Ohren für 7 bis 10 Tage trocken zu halten. Normalerweise ist nach 3 bis 4 Tagen eine Besserung zu bemerken.

Die invasive äußere Gehörgangsentzündung benötigt häufig intravenöse Antibiotika und einen mehrtägigen Krankenhausaufenthalt. Manchmal wird ein operativer Eingriff zur Entfernung von abgestorbenem oder infiziertem Gewebe notwendig. Danach müssen möglicherweise Antibiotika, intravenös oder in Tablettenform, über längere Zeit weiter verabreicht werden.

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