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„Dampfen“ Sie lieber mit Inhalator

„Dampfen“ ist ein bewährtes Mittel gegen Erkältungen. Dazu geben Sie zum Beispiel getrocknete Kamille in Wasser und kochen die Mischung auf. Dann nehmen Sie den Topf vom Herd, stellen ihn auf den Tisch, beugen sich darüber, hängen sich ein Handtuch über den Kopf, damit der Dampf nicht zu leicht entweichen kann und atmen die Dämpfe zehn Minuten lang ein.

Allerdings können die ätherischen Öle im Wasserdampf bei empfindlichen Menschen die Augen reizen und so große Probleme verursachen. Daher sollten Sie eher zu einem Inhalator greifen, bei dem nur Nase und Mund mit dem Dampf in Kontakt kommen.

Beim Inhalator füllen Sie die getrockneten Pflanzenteile oder auch ätherische Öle in den Behälter und füllen mit kochendem Wasser auf. Über die Nasenmaske atmen Sie dann den Dampf durch Nase und Mund ein.

Aber Vorsicht: Füllen Sie den Inhalator an Ort und Stelle, dort, wo Sie „dampfen“ möchten. Denn wenn Sie den Inhalator gefüllt haben, sollten Sie ihn nicht mehr bewegen. Die Gefahr ist zu groß, dass Sie sich sonst verbrühen.

Für Salzwasser sind Inhalatoren übrigens nicht geeignet. Der heiße Wasserdampf sorgt dafür, dass Sie ätherische Öle aufnehmen können; Salz gelangt so nicht in Ihre Atemwege. Dafür bieten sich Salzwasserspülungen oder Salzwasser in einer Nasendusche an.

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Dr. Martina Hahn-Hübner
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