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Ein spezielles Training kann Ihren Geruchssinn verbessern

Liebe Leserin, lieber Leser,

sicher wissen Sie, wie unangenehm es ist, wenn man – beispielsweise durch eine Erkältung bedingt – nichts riechen kann. Aber Riechstörungen können auch dauerhaft sein. Was man dann tun kann, wollte mein Leser Thomas E. wissen. Er interessiert sich dafür, ob man sein Riechvermögen zurückerlangen kann.

Dauerhafte Riechstörungen können angeboren oder durch Infektionen bzw. Allergien erworben werden. Auch der Kontakt mit Chemikalien und Medikamenten kann „Schuld“ an einer Riechstörung sein – hier reicht es oft schon, wenn Sie diesen Kontakt vermeiden. Dies kann dann zu einer Besserung des Geruchssinns führen.

Ansonsten gibt es ein spezielles „Riechtraining“, das Ihnen helfen kann. Dabei müssen Sie morgens und abends an bestimmten, intensiv duftenden Substanzen wie Zitrone oder Eukalyptus riechen. So können Sie Ihr Riechvermögen schulen. Den meisten Erfolg hat so ein Training, wenn die Verbindung zwischen Ihren Riechzellen und Ihrem Gehirn bedingt durch einen Unfall abgerissen bzw. geschädigt sind. Wenn Sie sich für solch ein Training interessieren, sollten Sie sich an einen Neurologen wenden.

Ich wünsche Ihnen alles Gute,

Ihre Dr. Martina Hahn-Hübner

P.S.: Aufgrund des gestrigen Feiertags gab es keinen Kommentar meines Kollegen Dr. Michael Prang, Chefredakteur vom Beratungsdienst „Die zweite Meinung“, der Ihnen persönliche Sicherheit in allen Gesundheitsfragen bietet. Dennoch möchte ich Ihnen seine interessante Kolumne nicht vorenthalten – oder wussten Sie, was der DFB und die Pharmaindustrie gemeinsam haben?

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