Die Sonne scheint, und deshalb suchen viele Menschen eine erfrischende Abkühlung im Wasser. Doch diesen Sommer ist Ihr Badevergnügen getrübt. Badeotitis nennt man eine Infektion des Gehörkanals und des Außenohrs.
Dazu kommt es typischerweise, wenn sich Wasser im Gehörkanal fängt, den schützenden Ohrenwachsfilm herausspült und so das Wachstum von Bakterien oder Pilzen begünstigt.
Um diese Art der Infektion zu vermeiden, können Sie Folgendes tun:
- Trocknen Sie Ihre Ohren sorgfältig mit einem weichen Handtuch oder Stoff, nachdem diese nass geworden sind. Oder verwenden Sie einen Fön auf der niedrigsten Stufe und halten Sie ihn mindestens 10 cm vom Ohr entfernt.
- Vermeiden Sie ein Bad in verschmutzten Gewässern.
- Benutzen Sie Ohrenstöpsel, die Ihre Ohren gegen Wasser abdichten.
- Vermeiden Sie die Ansammlung überschüssiger Ohrwachsmengen, die Wasseransammlungen im Gehörgang begünstigen können.
- Kratzen oder säubern Sie Ihre Ohren nicht mit Ihrem Fingernagel oder kleineren Gegenständen wie zum Beispiel einer Büroklammer oder Wattestäbchen. Eine Verletzung kann zu einer Infektion führen.
Mischen Sie sich Ihre eigene Ohrspülung
Eine andere Möglichkeit, eine solche Infektion zu vermeiden, besteht darin, Ihre eigene Ohrspüllösung herzustellen und diese vor und nach dem Baden zu verwenden.
Mischen Sie 1 Teil Essig mit 1 Teil hochprozentigem Alkohol (70%, erhältlich in der Apotheke). Gießen Sie einen Teelöffel dieses Gemischs in jedes Ohr und lassen Sie es wieder ausfließen. Ohrentropfen, die der Vorsorge der Badeotitis dienen, gibt es in den meisten Drogerien.
Bei diesen Symptomen sollten Sie zum Arzt gehen
Gehen Sie zum Arzt, falls sich Schmerzen, Unwohlsein, Juckreiz oder innere Schwellungen einstellen sollten. Antibiotische Ohrentropfen und Schmerzmittel werden bei Badeotitis häufig verschrieben. Halten Sie Ihre Ohren trocken, bis die Infektion überstanden ist.