Asthma bronchiale: Grundlagen
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Es ist die schönste Zeit des Sommers – am liebsten halten Sie sich im Garten auf. Aber dieses Jahr geraten Sie beim Unkrautjäten ins Keuchen und haben Schwierigkeiten zu atmen. Und letzte Nacht sind Sie aufgewacht, weil Sie Probleme beim Atmen hatten.
Möglicherweise handelt es sich bei Ihren Symptomen um ein spät ausgelöstes Asthma, das infolge körperlicher Anstrengung oder Allergene erstmals in Erscheinung trat.. Wissenschaftliche Studien haben gezeigt, dass Asthma zunehmend häufiger bei Menschen über 65 auftritt.
Außerdem kam kürzlich eine Studie der Mayo Clinic zu dem Ergebnis, dass über 40% der älteren Menschen mit Asthma mindestens einmal wegen Asthma-Problemen im Krankenhaus behandelt werden müssen, manchmal mit lebensbedrohlichen Formen.
Obwohl eine Heilung bislang nicht möglich ist, kann man das Asthma unter Kontrolle bekommen. Heute wird die Erkrankung vor allem als eine Entzündung der Atemwege aufgefasst. Medikamente gegen die Entzündung gehören zu den Mitteln der ersten Wahl – eine gute Möglichkeit, um die Symptome zu verringern und Anfälle bei chronischem Asthma zu verhindern.
Wenn die Atemwege „verstopfen“
Beim Asthma erschwert die Entzündung und die Obstruktion („Verstopfung“) der Atemwege das Luftholen. Sie können nicht mehr tief einatmen, und das Ausatmen wird durch den Kollaps der kleinen Atemwege mit eingeschlossenen Lungenbläschen zusätzlich behindert.
Asthma kann leicht bis schwer verlaufen. Vielleicht erleben Sie nur gelegentliche Episoden mit kurzzeitigen Symptomen wie Giemen (Keuchen). Eventuell haben Sie die meiste Zeit auch unerklärlichen Husten oder Giemen. Viele Asthmatiker leiden unter solchen Atemstörungen wie Husten oder Giemen während des Schlafes, so dass sie mitten in der Nacht aufwachen.
Neben der körperlichen Anstrengung, gehören zu den häufigen Auslösern eines Asthmaanfalles Infekte der Atemwege, kalte und trockene Luft, Allergene wie Hausstaubmilben, Pollen, Schimmelpilze und Tierhaare, Rauchen (auch passives Rauchen), Luftverschmutzung, emotionaler Stress und Sodbrennen.
Hinzu kommen bestimmte Medikamente wie Herzmittel und Blutdrucksenker. Auch sie können bei einigen Menschen zu Asthmaproblemen führen.