Asthma bronchiale, oft verkürzt Asthma genannt, ist eine chronische entzündliche Erkrankung der Atemwege, die bei den betroffenen Personen zu anfallsartiger Atemnot führt.
Asthma bronchiale lässt sich in zwei verschiedene Arten unterteilen: Allergisches – extrinsisches - und nichtallergisches – intrinsisches – Asthma bronchiale. Bei den meisten Patienten liegt allerdings eine Mischform vor. Asthma bronchiale tritt häufig schon im Kindesalter auf; bei Kindern ist die extrinsische Form verbreiteter, während die meisten Erwachsenen eher zu intrinsischem Asthma bronchiale neigen.
Bei einem Asthmaanfall leidet der Patient unter akut auftretender Atemnot, bei der besonders das Ausatmen schwerfällt und von als typisch empfundenen Pfeifgeräuschen begleitet wird. Es kann auch Reizhusten auftreten sowie durch die Luftknappheit hervorgerufene Angstgefühle bis hin zur Panik. Typisch für Asthma bronchiale ist die völlige Symptomfreiheit zwischen den Anfällen.
Bei der Behandlung von Asthma bronchiale unterscheidet man zwischen der Behandlung in symptomfreien Phasen und der Behandlung während akuter Anfälle. Während akuter Anfälle ist es wichtig, die Sauerstoffversorgung zu gewährleisten; zusätzlich werden Medikamente gegeben, die die Bronchien erweitern und die ursächliche Entzündung bekämpfen. Bei der Behandlung von Asthmapatienten während symptomfreier Phasen kommt es vor allem auf die Schwere der Erkrankung an – Asthma bronchiale lässt sich in vier Schweregrade einteilen.
Lesen Sie hier, wie sie die Krankheit erkennen, welche Medikamente in Frage kommen und welche Naturheilverfahren am besten wirken.