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Grundlagenwissen zum Thema Asthma bronchiale

Asthma bronchiale bezeichnet eine chronisch entzündliche Erkrankung der Atemwege, die bei den betroffenen Personen zu anfallsartiger Atemnot führt. Asthma lässt sich in zwei verschiedene Arten unterteilen: Allergisches (extrinsisches) und nichtallergisches (intrinsisches) Asthma bronchiale. Bei den meisten Patienten liegt eine Mischform vor. Asthma tritt schon im Kindesalter auf. Bei Kindern ist die extrinsische Form verbreiteter, während die meisten Erwachsenen zu intrinsischem Asthma neigen.

Der typische Asthmaanfall

Bei einem Asthmaanfall leidet der Patient unter akut auftretender Atemnot, bei der besonders das Ausatmen schwerfällt und von den typischen Pfeifgeräuschen begleitet wird. Darüber hinaus kann Reizhusten auftreten sowie durch die Luftknappheit hervorgerufene Angstgefühle bis hin zur Panik. Typisch für Asthma ist die völlige Symptomfreiheit zwischen den Anfällen.

Bei der Behandlung von Asthma unterscheidet man zwischen der Behandlung in symptomfreien Phasen und der Behandlung während akuter Anfälle. Während akuter Anfälle ist es wichtig, die Sauerstoffversorgung zu gewährleisten. Zusätzlich gibt der Arzt Medikamente, die die Bronchien erweitern und die ursächliche Entzündung bekämpfen. Bei der Behandlung von Asthmapatienten während symptomfreier Phasen kommt es auf die Schwere der Erkrankung an.

Ältere Menschen erkranken wahrscheinlicher

Es ist die schönste Zeit des Sommers und am liebsten halten Sie sich im Garten auf. Aber dieses Jahr geraten Sie beim Unkrautjäten ins Keuchen und haben Schwierigkeiten zu atmen. Letzte Nacht wachten Sie aufgrund von Problemen beim Atmen auf. Unter Umständen handelt es sich bei Ihren Symptomen um ein spät ausgelöstes Asthma, das infolge körperlicher Anstrengung oder Allergene erstmals in Erscheinung trat. Wissenschaftliche Studien zeigten, dass Asthma zunehmend häufiger bei Menschen über 65 Jahren auftritt.

Des Weiteren kam kürzlich eine Studie der Mayo Clinic zu dem Ergebnis, dass über 40 Prozent der älteren Menschen mit Asthma mindestens einmal wegen Asthma-Problemen ins Krankenhaus kommen, manchmal mit lebensbedrohlichen Formen. Obwohl eine Heilung bislang nicht möglich ist, bekommt man das Asthma unter Kontrolle. Heute fasst man die Erkrankung vor allem als eine Entzündung der Atemwege auf. Medikamente gegen die Entzündung gehören zu den Mitteln der ersten Wahl. Sie stellen eine gute Möglichkeit dar, um die Symptome zu verringern und Anfälle bei chronischem Asthma zu verhindern.

Wenn die Atemwege „verstopfen“

Beim Asthma erschwert die Entzündung und die Obstruktion („Verstopfung“) der Atemwege das Luftholen. Sie können nicht mehr tief einatmen. Darüber hinaus behindert der Kollaps der kleinen Atemwege mit eingeschlossenen Lungenbläschen das Ausatmen.

Asthma verläuft leicht bis schwer. Unter Umständen erleben Sie gelegentliche Episoden mit kurzzeitigen Symptomen wie Giemen (Keuchen). Eventuell haben Sie die meiste Zeit unerklärlichen Husten oder Giemen. Viele Asthmatiker leiden unter solchen Atemstörungen wie Husten oder Giemen während des Schlafes. Sie wachen mitten in der Nacht auf.

Was löst die Krankheit aus?

Neben der körperlichen Anstrengung gehören zu den häufigen Auslösern eines Asthmaanfalles Infekte der Atemwege, kalte und trockene Luft, Allergene wie Hausstaubmilben, Pollen, Schimmelpilze und Tierhaare, Rauchen (auch passives Rauchen), Luftverschmutzung, emotionaler Stress und Sodbrennen.

Hinzu kommen bestimmte Medikamente wie Herzmittel und Blutdrucksenker. Auch sie führen bei einigen Menschen zu Asthmaproblemen.

Zwei verschiedene Arten

Allergisches Asthma tritt in Folge eines Kontakts mit einem Allergen auf, zum Beispiel mit Pollen. Sie sollten Ihre Allergieauslöser genau kennen und sie so weit wie möglich vermeiden. Eventuell bleibt Ihnen eine Zeit lang nur übrig, in einer klimatisierten Halle zu trainieren.

Beim Belastungsasthma dagegen verengen sich die Atemwege nach starker körperlicher Belastung. Diese Verengung beginnt etwa zehn Minuten nach dem Ende der Belastung, erreicht nach einer Viertelstunde ihren Höhepunkt und klingt dann innerhalb von 30 Minuten wieder ab. Mit einem Laufbandtest stellt Ihr Arzt die Stärke Ihres Asthmas fest. Anhand dieser Einstufung, die zwischen leichtem, mittelstarkem und schwerem Belastungsasthma unterscheidet, stellt er Ihnen ein geeignetes Sportprogramm zusammen.

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