MenüMenü

Asthma bronchiale und was Sie darüber wissen sollten

Asthma bronchiale bezeichnet eine chronisch entzündliche Erkrankung der Atemwege, die bei den betroffenen Personen zu anfallsartiger Atemnot führt. Asthma lässt sich in zwei verschiedene Arten unterteilen: Allergisches (extrinsisches) und nichtallergisches (intrinsisches) Asthma bronchiale. Bei den meisten Patienten liegt eine Mischform vor. Asthma tritt schon im Kindesalter auf. Bei Kindern ist die extrinsische Form verbreiteter, während die meisten Erwachsenen zu intrinsischem Asthma neigen.

chronische bronchitis© Adobe Stock

Der typische Asthmaanfall

Bei einem Asthmaanfall leidet der Patient unter akut auftretender Atemnot, bei der besonders das Ausatmen schwerfällt und von den typischen Pfeifgeräuschen begleitet wird. Darüber hinaus kann Reizhusten auftreten sowie durch die Luftknappheit hervorgerufene Angstgefühle bis hin zur Panik. Typisch für Asthma ist die völlige Symptomfreiheit zwischen den Anfällen. Bei der Behandlung von Asthma unterscheidet man zwischen der Behandlung in symptomfreien Phasen und der Behandlung während akuter Anfälle. Während akuter Anfälle ist es wichtig, die Sauerstoffversorgung zu gewährleisten.

Zusätzlich gibt der Arzt Medikamente, welche die Bronchien erweitern und die ursächliche Entzündung bekämpfen. Bei der Behandlung von Asthmapatienten während symptomfreier Phasen kommt es auf die Schwere der Erkrankung an.

Ältere Menschen erkranken wahrscheinlicher

Es ist die schönste Zeit des Sommers und am liebsten halten Sie sich im Garten auf. Aber dieses Jahr geraten Sie beim Unkrautjäten ins Keuchen und haben Schwierigkeiten beim Atmen. Letzte Nacht wachten Sie aufgrund von Problemen beim Atmen auf. Unter Umständen handelt es sich bei Ihren Symptomen um ein spät ausgelöstes Asthma, das infolge körperlicher Anstrengung oder Allergene erstmals in Erscheinung trat. Wissenschaftliche Studien zeigten, dass Asthma zunehmend häufiger bei Menschen über 65 Jahren auftritt.

Des Weiteren kam kürzlich eine Studie der Mayo Clinic zu dem Ergebnis, dass über 40 Prozent der älteren Menschen mit Asthma mindestens einmal wegen Asthmaproblemen ins Krankenhaus kommen, manchmal mit lebensbedrohlichen Formen. Obwohl eine Heilung bislang nicht möglich ist, bekommt man das Asthma unter Kontrolle. Heute fasst man die Erkrankung vor allem als eine Entzündung der Atemwege auf. Medikamente gegen die Entzündung gehören zu den Mitteln der ersten Wahl. Sie stellen eine gute Möglichkeit dar, um die Symptome zu verringern und Anfälle bei chronischem Asthma zu verhindern.

Ärztin und Patient im Gespräch© Alexander Raths – Fotolia

Wenn die Atemwege „verstopfen“

Beim Asthma erschwert die Entzündung und die Obstruktion („Verstopfung“) der Atemwege das Luftholen. Sie können nicht mehr tief einatmen. Darüber hinaus behindert der Kollaps der kleinen Atemwege mit eingeschlossenen Lungenbläschen das Ausatmen. Asthma verläuft leicht bis schwer. Unter Umständen erleben Sie gelegentliche Episoden mit kurzzeitigen Symptomen wie Giemen (Keuchen). Eventuell haben Sie die meiste Zeit unerklärlichen Husten oder Giemen. Viele Asthmatiker leiden unter solchen Atemstörungen wie Husten oder Giemen während des Schlafes. Sie wachen mitten in der Nacht auf.

Was löst die Krankheit aus?

Neben der körperlichen Anstrengung gehören zu den häufigen Auslösern eines Asthmaanfalles Infekte der Atemwege, kalte und trockene Luft, Allergene wie Hausstaubmilben, Pollen, Schimmelpilze und Tierhaare, Rauchen (auch passives Rauchen), Luftverschmutzung, emotionaler Stress und Sodbrennen. Hinzu kommen bestimmte Medikamente wie Herzmittel und Blutdrucksenker. Auch sie führen bei einigen Menschen zu Asthmaproblemen.

Zwei verschiedene Arten

Allergisches Asthma tritt in Folge eines Kontakts mit einem Allergen auf, zum Beispiel mit Pollen. Sie sollten Ihre Allergieauslöser genau kennen und sie so weit wie möglich vermeiden. Eventuell bleibt Ihnen eine Zeit lang nur übrig, in einer klimatisierten Halle zu trainieren.

Beim Belastungsasthma dagegen verengen sich die Atemwege nach starker körperlicher Belastung. Diese Verengung beginnt etwa zehn Minuten nach dem Ende der Belastung, erreicht nach einer Viertelstunde ihren Höhepunkt und klingt dann innerhalb von 30 Minuten wieder ab. Mit einem Laufbandtest stellt Ihr Arzt die Stärke Ihres Asthmas fest. Anhand dieser Einstufung, die zwischen leichtem, mittelstarkem und schwerem Belastungsasthma unterscheidet, stellt er Ihnen ein geeignetes Sportprogramm zusammen.

Vermeiden Sie die Auslöser

Im Falle einer unklaren Diagnose hilft ein Metacholintest beim Ausschließen von Asthma. Der Test besteht darin, dass Sie Metacholin inhalieren. Dies ist eine Subtanz, die Ärzte nur für Testzwecke (Provokationstest) verwenden. Wenn Sie an Asthma leiden, verursacht Metacholin eine vorrübergehende messbare Verengung (Spastik) der Atemwege.

Bei den meisten Menschen besteht die Behandlung darin, die auslösenden Ursachen zu vermeiden und die richtigen Medikamente einzunehmen. Identifizieren Sie die auslösenden Faktoren und eliminieren Sie diese, indem Sie folgendes tun:

  • Vermeiden Sie nicht-steroidale Antirheumatika (NSAR), wenn Sie empfindlich auf Acetylsalizyläure (ASS, z. B. Aspirin®) reagieren.
  • Vermeiden Sie Konservierungsstoffe wie Sulfite, die häufig an Salaten in Restaurants und in Weinen vorkommen.
  • Regelmäßiges Staubwischen mit einer Staubmaske, Säubern und Auswechseln von Lüftungsfiltern, Klimaanlagen und Luftbefeuchter helfen ebenso wie milbensichere Matratzen und Bettwäsche. Einige Automodelle mit Klimaanlage sind mit Pollenfiltern ausgerüstet.
  • Sorgen Sie für eine optimale Luftfeuchtigkeit, die Hausstaubmilben und Schimmelpilze hemmt.
  • Waschen Sie Ihr Bettzeug wöchentlich bei 60 °C, um den Staub zu minimieren.
  • Fragen Sie Ihren Arzt, ob eines Ihrer Medikamente, die nicht für die Behandlung des Asthma bestimmt sind, für Ihre Asthmaanfälle verantwortlich sein kann.

Gefahr durch Schimmelpilze

Was Naturmediziner seit Jahrzehnten vermuten, bestätigte eine erste wissenschaftlich fundierte Studie: Schimmelpilze in feuchten Wohnungen verstärken ein bestehendes Asthma und können diese schwere Bronchialerkrankung sogar verursachen. Im Auftrag des finnischen Nationalen Gesundheitsinstituts in Helsinki untersuchte das Team unter der Leitung von Dr. Juha Pekkanen die Wohnbedingungen von mehr als 300 Schulkindern, von denen 121 an Asthma erkrankt waren.

Asthmaerkrankungen traten dreimal häufiger bei den Kindern aus feuchten Wohnungen mit Schimmelpilzen auf als in trockenen Behausungen. Dem Bericht der Fachzeitschrift European Respiratory Journal vom März 2007 zufolge kann man dieses Ergebnis auf Erwachsene übertragen. Schimmelpilze an den Wänden (oft unter der Tapete) und am Fensterrahmen (in der Kittrille) stellen häufig die Folge einer falschen Belüftung dar. Lüften Sie Ihre Wohnung drei- bis viermal täglich per Durchzug etwa fünf bis zehn Minuten lang. Küche und Bad sollten Sie nach jedem Kochen oder Duschen gründlich mit frischer Luft versorgen.

Gefahr durch Bakteriengifte im Hausstaub

Giftige Stoffwechselprodukte von Bakterien (Endotoxine) im Hausstaub gelten als gefährliche Asthmaverstärker. Besonders vergiftet ist der Staub auf dem Fußboden von Schlafzimmern. Dies fand Dr. Peter Thorne vom umweltmedizinischen Zentrum der Universität Iowa anhand von Bodenproben heraus. Wie das Nationale Gesundheits-Institut der USA im September 2005 in einer Pressemitteilung erläuterte, analysierte der Forscher mehr als 2.500 Staubproben aus 831 Häusern und Wohnungen. Das Ergebnis: Je höher die bakterielle Endotoxinbelastung des Staubs, desto stärker die Asthmabeschwerden der Bewohner.

Dies geschah unabhängig davon, ob dem Asthma eine Allergie zu Grunde lag oder nicht. Eingeatmete Endotoxine reizen die Atemwege, führen zu Mikroentzündungen und verschlimmern bestehende Asthmabeschwerden. Verzichten Sie aus dem Grund im Schlafzimmer auf Teppiche, die wahre Staubfänger sind. Wählen Sie glatte, leicht wischbare Bodenbeläge wie das moderne Laminat oder oberflächenversiegeltes Holz.

Ozon: Gut oder böse?

Unter erhöhten Ozonwerten der Luft bei schönem Sommerwetter können Menschen mit vorgeschädigten oder erkrankten Atmungsorganen erheblichen Schaden nehmen. Da Ozon die Schleimhaut der Luftwege angreift, macht es sie durchlässiger für Allergie auslösende Stoffe. Tabakrauch verschärft das Problem. Ozon hat für uns Menschen zwei Gesichter: Auf der einen Seite bildet es die Schutzhülle für unsere Erde und hält die UV-Strahlen ab. Auf der anderen Seite erweist es sich als gesundheitsschädlich, wenn es sich als Gas in der Nähe des Erdbodens bildet. Es belastet zusammen mit anderen Schadstoffen den Organismus.

Wenn Sie unter Atemwegs- und Kreislauferkrankungen leiden, bemerken Sie die Ozon-Auswirkungen. Sie führen von Kopfschmerzen über Müdigkeit bis hin zu Irritationen der Schleimhaut. Leiden Sie unter Asthma oder ähnlichen Erkrankungen, treten bei hohen Ozonwerten unter Umständen Luftnot und Hustenanfälle auf. Achten Sie aus diesem Grund auf Ozonmeldungen im Radio oder Fernsehen. Verlegen Sie bei hohen Ozonwerten Ihr Training nach drinnen oder in die kühlen Abendstunden. Nach 18 Uhr sind die Ozonwerte im Sommer am niedrigsten. Menschen mit empfindlichen Bronchien, Asthma oder Herzproblemen sollten sich ab einer Konzentration von 160 Mikrogramm im Freien nicht körperlich belasten.

Rauch© pixabay.com © maxknoxvill

Pökelware: Warum Sie als Asthmatiker verzichten sollten

Salami, Schinken und manch andere Wurstware haben eines gemeinsam: Es handelt sich um Pökelfleisch. Dieses wird mit nitrithaltigen Salzen haltbar gemacht. Ihre Aufgabe ist es, Bakterien abzutöten, den Fleisch- und Wurstwaren die rötliche Farbe zu geben und den speziellen Geschmack zu erzeugen. Französische Wissenschaftler haben aber nun herausgefunden, dass gerade Asthmatiker sich keinen Gefallen tun, wenn sie so verarbeitete Fleisch- und Wurstsorten essen. Denn die Salze können zu Entzündungen der Atemwege führen und auf diesem Wege neue Asthmaanfälle auslösen.

Die Wissenschaftler hatten eine Studie mit fast 1.000 französischen Patienten durchgeführt, die unter Asthma litten. Die Teilnehmer kamen aus fünf verschiedenen Städten. Befragt wurden sie im Laufe der Studie zu ihren Ernährungsgewohnheiten. Sie mussten aber auch Gesundheitsfragen beantworten und ihre Asthma-Anfälle und -symptome erfassen. Dazu gab es eine Skala, die von 0 bis 5 reichte. Beobachtet wurden die Teilnehmer fünf bis zehn Jahre lang. Bei rund der Hälfte von ihnen blieben die Symptome über diese Zeit hinweg gleich. Bei 20 Prozent verschlechterten sie sich und bei 27 Prozent waren sie weniger stark als zu Beginn der Untersuchung.

Der Zusammenhang zwischen Asthma und Pökelfleisch

Wirklich interessant wurde die Datenauswertung in dem Moment, als die Forscher die Asthma-Anfälle mit den gesammelten Daten über die Ernährung abglichen. Es zeigte sich: Durchschnittlich aßen alle Studienteilnehmer 2,5 Portionen Wurst pro Woche. Und hier fand sich dann ein Zusammenhang zwischen der Menge von Pökelwaren, die verzehrt wurden und der Stärke der Asthmabeschwerden. Bei den 22 Prozent der Studienteilnehmer, die mindestens viermal pro Woche verarbeitete Fleisch- und Wurstwaren aßen, verschlechterte sich die Erkrankung im Laufe der Woche. Dieser Zusammenhang blieb auch dann bestehen, als die Wissenschaftler Übergewicht als Risikofaktor herausrechneten (denn auch zu viele Pfunde können die Anzahl der Asthma-Anfälle deutlich erhöhen).

Die Forscher möchten ihre Studienergebnisse weiter vertiefen. Denn noch handelt es sich bei ihren Untersuchungen um eine Beobachtungsstudie. Diese gibt zwar den Hinweis darauf, dass Pökelwaren Asthma-Symptome verschlechtern können. Allerdings hat ein Zusammenhang, der in einer Beobachtungsstudie gefunden wurde, noch keine Beweiskraft. Um nachzuweisen, wie der Fleischkonsum die Lungen von Asthmatikern tatsächlich schädigt, sind weitere Studien nötig.

Pökelfleisch schadet auch bei COPD

Dennoch weisen die Wissenschaftler darauf hin: Asthmatiker sind nicht die einzigen, die sich beim Konsum von Pökelfleisch und -wurst zurückhalten sollten. Auch Menschen, die unter anderen Lungenerkrankungen leiden, sollten auf diese Speisen verzichten, so weit es möglich ist. Hierzu gehören zum Beispiel diejenigen, die unter Chronisch Obstruktiver Lungenerkrankung (COPD) leiden. Frühere Studien haben gezeigt, dass auch bei dieser Krankheit ein Verzehr vieler Wurstwaren für eine Verschlimmerung sorgen kann.

Keine Angst vor Sport!

Das Interesse an Atemwegserkrankungen als häufigste Todesursache ist in der Öffentlichkeit besorgniserregend gering. Das zeigen Daten einer Befragung, auf die das „Forum of International Respiratory Societies (FIRS)“ hingewiesen hat. Weltweit sterben jährlich vier Millionen Menschen an Atemwegs- und Lungenerkrankungen. Die Daten zeigen, dass sich viele Menschen trotz der Häufigkeit von Atemwegserkrankungen mehr vor Krebs, Herzkrankheiten und Schlaganfällen fürchten. Die Befragung demonstriert zudem, dass 70 Prozent der Teilnehmer glauben, Atemwegspatienten seien nicht in der Lage, leichte Sportarten (Schwimmen oder Gymnastik) zu betreiben.

Tatsächlich trägt körperliche Aktivität dazu bei, Symptome von Lungenkrankheiten wie Atemnot selbst bei schweren Fällen zu lindern. FIRS versucht Menschen dazu zu bewegen, Lungenfunktionstests durchführen zu lassen. Sie sollen aktiv an der eigenen Lungengesundheit arbeiten. Bei der Befragung gaben nur 41 Prozent der Atemwegs-Patienten an, mit ihrem Arzt über die Möglichkeiten von Sport und körperlicher Aktivität gesprochen zu haben.

Vorbeugung unterschätzt

Professor Klaus Rabe, Vorsitzender von FIRS und Präsident der „European Respiratory Society“ betont: „Chronische Lungenkrankheiten sind ein wesentliches Gesundheitsproblem, aber ihre Auswirkungen werden unterschätzt. Nicht nur die Ernsthaftigkeit von Lungenkrankheiten wird ignoriert, sondern auch die Möglichkeiten der Vorbeugung. Lungenfachärzte verstehen zunehmend die Bedeutung von körperlicher Aktivität. Die Befragung zeigt, dass das ignoriert wird. Selbst gemächliches Gehen für diejenigen mit schwerer Erkrankung kann dazu beitragen, die Lungenkapazität und das allgemeine Wohlbefinden zu verbessern.“

Unterstützung durch Sportler

Mehrere Spitzenathleten unterstützten die Kampagne. Mit ihrem Engagement zeigen sie, was man trotz einer Lungenerkrankung leistet. Damit ermutigen sie andere, sportlich aktiv zu werden. Zu den Unterstützern gehörte auch der norwegische Ruderer Olaf Tufte. Er gewann trotz seines schweren Asthmas zweimal olympischen Gold und einmal Silber.

Im Gespräch über seine Erfahrungen mit seiner Lungenerkrankung sagte er: „Ich bin entschlossen, nicht zuzulassen, dass mich mein Asthma limitiert oder meine Ambitionen einschränkt. Stattdessen verstehe ich die Erkrankung als eine Herausforderung, die ich bewältigen musste, um zu den Besten in meiner Sportart zu gehören. Menschen mit Atemwegserkrankungen können ein gesundes und aktives Leben führen. Dazu müssen sie nur Maßnahmen zur Bewältigung ihrer Erkrankung ergreifen, wenn die Krankheit früh genug erkannt und behandelt wird.“

Nahaufnahme eines joggenden Mannes© Maridav – Fotolia

30 Minuten Bewegung am Tag verringern Asthmasymptome

Früher wurde Asthmapatienten geraten, bloß auf körperliche Anstrengung zu verzichten. Heute weiß man: Sport verbessert auch die Atemmuskulatur und ist damit wichtig auch für Menschen, die an Asthma leiden. Aber wie viel Sport sollte es sein? Mit dieser Frage haben sich Forscher der kanadischen Concordia University in Montreal befasst. Sie haben eine Studie mit fast 650 Asthmapatienten durchgeführt. Diese gaben Auskunft über ihre tägliche Bewegung, über die Atemnot beim Aufwachen, Lebenseinschränkungen, Schlafstörungen durch die Erkrankung, Kurzatmigkeit und das asthma-typische Pfeifen beim Atmen.

Als die Wissenschaftler die Antworten auswerteten, fanden sie heraus, dass 30 Minuten Bewegung pro Tag all diese Beschwerden deutlich reduziert. Die Betroffenen bekamen ihre Symptome deutlich besser in den Griff. Welche Sportart ausgeübt wurde, war dabei egal. Allerdings, so die Forscher, sollen Asthmapatienten bedenken, dass es tatsächlich zu einer durch Sport ausgelösten Bronchienverkrampfung kommen kann. Diese lässt sich allerdings vermeiden. Wenn Sie als Asthmatiker vorm Training Ihre Medikamente zur Bronchienerweiterung verwenden und den Sport nicht abrupt, sondern mit einer langsamen Belastungsverringerung beenden. Im Winter ist es aber zu überlegen, ob Sie nicht auf Innenraumsport ausweichen, denn kalte Luft erhöht das Risiko für Asthmaanfälle deutlich.

Informationen zu Atemwegserkrankungen

Die Initiative „Deutscher Lungentag“ unterstützte den Weltspirometrietag. Mit dem jährlich wiederkehrenden „Deutschen Lungentag“ klären die Veranstalter über die Möglichkeiten der Vorbeugung, Diagnose und Therapie von Atemwegserkrankungen auf. Getragen wird der Tag von 12 Organisationen und medizinischen Fachgesellschaften. Weitere Informationen zum Deutschen Lungentag und eine Liste mit den bundesweiten Veranstaltungen sind erhältlich bei www.lungentag.de

In Deutschland ist „Lungensport“ mit 418 Vereinen und 685 (Stand 2010) Lungensportgruppen weit verbreitet. Die AG Lungensport koordiniert die jeweiligen Aktivitäten. Eine Übersicht über die Ziele und Aufgaben der Arbeitsgemeinschaft und eine Liste von  Sportgruppen in Deutschland finden Sie unter www.lungensport.org

Asthma bronchiale Redaktionsteam FID Gesundheitswissen Asthma: Welche Medikamente in Frage kommen

Man teilt Asthma-Medikamente in 2 Gruppen ein: antientzündliche und bronchienerweiternde. Was für wen am sinnvollsten ist, lesen Sie hier:

Asthma bronchiale Redaktionsteam FID Gesundheitswissen Richtig atmen: Bekommen Sie Müdigkeit und Verspannungen in den Griff

Durch die richtige Atmung bekommen Sie Müdigkeit und Verspannungen in den Griff. Was: Das glauben Sie nicht? Dann lesen Sie einfach weiter!

Gratis PDF

Die besten
7 Rezepte
mit Ingwer