Hilft Stutenmilch gegen Akne?
Täglich Gesund zum Thema Akne
vom 05.02.2004 16:00 Uhr
GNL5356
Frau Carina B hat folgende Frage:
Eine Freundin hat mir gegen Akne Stutenmilch empfohlen. Hilft das wirklich und muss ich mit Nebenwirkungen rechnen?
Liebe "täglich gesund" Leserin,
Stutenmilch wird schon seit Jahrtausenden als Heil- und Schönheitsmittel verwendet. Sie soll gerade bei Hautproblemen wie Neurodermitis und Akne helfen, aber auch bei Verdauungsproblemen, Arteriosklerose, Tuberkulose, Lebererkrankungen, Stoffwechsel- und Hormonstörungen.
Stutenmilch ist fettärmer als Kuhmilch, reich an Eisen und Vitamin C sowie an ungesättigten Fettsäuren und Aminosäuren. Frisch gemolkene Stutenmilch verdirbt sehr rasch. In den Reformhäusern ist sie deshalb meist schockgefroren oder als Pulver erhältlich. Es wird auch vergorene Stutenmilch angeboten, Kumyß genannt, die leicht alkoholisch ist und sich im Kühlschrank hält.
Der Heileffekt von Stutenmilch bei Hauterkrankungen wird auf ihre positive Wirkung bei Verdauungsproblemen zurückgeführt. Eine Stutenmilchkur dauert 30 bis 40 Tage. Dabei wird ein Viertelliter schockgefrorene, naturbelassene Milch morgens oder abends in kleinen Schlucken getrunken. Ergänzt werden kann die Kur durch äußerlich anwendbare Produkte wie Seifen, Reinigungsmilch oder Kurbäder.
Wie häufig bei alternativen Mitteln, gibt es auch für die Wirksamkeit von Stutenmilch nur wenig wissenschaftlich fundierte Belege. Außer dem recht hohen Preis spricht aber nichts gegen einen eigenen Versuch.
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