Viele der gesundheitlichen Erkenntnisse und naturheilkundlichen Rezepte, die heute bei Frauen en vogue sind, stammen aus der Feder der "Heiligen Hildegard" von Bingen. Die Benediktineräbtissin ist die eigentliche Erfinderin der weiblichen Ganzheitsmedizin.

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Nach der Auffassung Hildegard von Bingens entscheiden die vier Elemente Feuer, Wasser, Erde und Luft über den Säftehaushalt des Körpers - also über Gesundheit und Krankheit. Wer mit sich im Reinen ist, hat danach keine Gesundheitsprobleme.

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Immer wieder predigte Hildegard von Bingen das rechte Maß in allen Dingen. Alles Übermäßige war ihr suspekt. Vernünftiges Fasten von 8 bis 10 Tagen empfahl sie hingegen. Zum Trinken verordnete sie Fencheltee, Dinkelkaffee, Heilwasser und einmal am Tag einen Teller Fastensuppe. Mit der körperlichen Reinigung solle sich der Fastende auch von seelischen Schlacken befreien.

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Beim Stichwort Hildegard-Medizin denken viele Menschen sofort an das Heilen mit edlen Steinen. Doch die Heilkunde der berühmten Hildegard von Bingen (1198 bis 1271) umfasst viel mehr als das: In ihren zahlreichen Schriften und Büchern hat die heilige Nonne detaillierte Anweisungen zu Vorbeugung und Behandlung von alltäglichen Erkältungen bis hin zu Herzschwäche und Angina pectoris niedergelegt.

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Dabei, auch das eine Parallele zur TCM, bevorzugte Hildegard gekochtes Gemüse, da Rohkost (mit Ausnahme von Salat mit einer Essig-Öl-Sauce) die Verdauung verkühle und damit schwäche.

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+ + + News zu "Hildegard von Bingen: Medizin" + + +

Schon Hildegard von Bingen schwor auf Heilerde

18.01.2011 06:00 

die kluge Äbtissin wusste, dass der feine naturreine Löss heilende Wirkung besitzt. Die Heilerde kann innerlich und äußerlich angewendet werden. Auf die Haut gebracht soll sie Schadstoffe aus dem Körper ziehen, []

Die wichtigsten Bitterkräuter nach Hildegard von Bingen Hildegard-Medizin: Vorsicht vor allem ÜbermaßHildegard-Woche: Beachten Sie die vier Elemente

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Sie erblickte 1098 als Hildegard zu Bermersheim bei Alzey das Licht der Welt. Obwohl von eher kränklicher Natur (sie litt beispielsweise unter heftigen Migräneattacken) wurde sie – für das Mittelalter höchst selten – stolze 81 Jahre alt. Mit acht Jahren bereits kam sie in klösterliche Erziehung im Benediktinerkloster auf dem Disibodenberg.

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Hildegard von Bingen ging davon aus, dass Gesundheit täglich neu errungen werden müsse. Sie werde einem von Gott geschenkt. Meditation und Versenkung nährten ihrer Meinung nach die Seele und führten ebenfalls zur Gesundung des Menschen. Die Harmonie der Schöpfung spiegelte sich für sie im gesunden Menschen und seiner Seele wieder.

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Ein halbes Glas Wein, den Sie am liebsten mögen, bis zum Siedepunkt erhitzen. Dabei verlässt der Alkohol den Wein. Sobald Bläschen aufsteigen, einen Schuss kaltes Wasser dazugeben. Den Wein vom Herd nehmen und schluckweise trinken. Das soll laut Hildegard von Bingen auch ein hervorragendes Rezept gegen schlechte Laune sein.

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Außerdem sollten Sie sich als Rheumapatient einen Geh- oder Wanderstock aus dem Holz der Esskastanie anschaffen. Denn die heilige Nonne war überzeugt, dass sich die stärkende Energie der Kastanie durch den täglichen Gebrauch des Stocks auf den Menschen übertrage.

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Mehr Widerstandskraft bei Erkältungskrankheiten, also die Hauptnahrung zur Winterszeit im Kloster! Die Durchblutung der Beine wird verbessert. Krampfadern verschwinden zwar nicht, doch es bilden sich keine neuen mehr...

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Bei der Auswahl von Fleisch war Hildegard sehr kritisch. Besonders Schweinefleisch lehnte sie als zu kalt ab. Allenfalls stark abgemagerte Schwerstkranke sollten mehrmals täglich löffelweise kleine Portionen gekochtes Spanferkel zur Kräftigung erhalten.

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