Herzwoche: Stress und fehlende Bewegung verdoppeln Herzinfarkt-Risiko
Dr. Martina Hahn-Hübner in Täglich Gesund
vom 24. November 2010, 16:00 Uhr
GNL5356
Stress, mangelnde Bewegung, Herzerkrankungen - diese drei gehören noch enger zusammen, als Mediziner bisher geahnt haben. Das ist das Ergebnis einer Studie an über 5.000 Männern zwischen 40 und 60 Jahren, die mehr als 45 Stunden pro Woche arbeiteten.
Alle Studienteilnehmer waren 30 Jahre zuvor Teilnehmer der so genannten Copenhagen Male Study gewesen. Nun gaben sie nicht nur an, wie viele Stunden sie in der Woche am Schreibtisch saßen, sondern auch ihre Fitness wurde per Fahrradergometer überprüft.
Das Ergebnis war erschreckend: Unsportliche Männer mit einer Wochenarbeitszeit von 45 Stunden oder mehr haben ein doppelt so großes Risiko für einen Herzinfarkt verglichen mit ihren Kollegen, die unter 40 Stunden pro Woche tätig waren.
Diejenigen dagegen, die 45 Stunden in der Woche arbeiten, aber dazu noch Sport treiben, haben keinerlei erhöhtes Risiko für einen Herzinfarkt.
Noch viel mehr zum Thema „Herzgesundheit" lesen Sie in unserem E-Mail-Newsletter „Der Deutsche Herz-Brief". Hier versorgt meine Kollegin Sylvia Schneider Sie mit den wichtigsten Informationen für ein gesundes Herz. Sie berichtet Ihnen unter anderem über neue Operationsmöglichkeiten, aktuelle Therapieempfehlungen, lebenswichtige und verzichtbare Medikamente, herzgesund Ernährung, Kardiosport und Herzgymnastik, herzensgute Entspannungsmöglichkeiten und natürlich auch über alternative Methoden, Ihrem Herzen auf die Sprünge zu helfen. Lernen Sie Sylvia Schneiders „Deutschen Herz-Brief" kennen. Legen Sie beherzt los und klicken Sie hier.
Bleiben Sie gesund,
Ihre Dr. Martina Hahn-Hübner
ähnliche Beiträge
- Reaktion auf Stress kann Herzinfarkt hervorrufen
- Übergewicht fördert die Entstehung von Steinen in den Harnwegen
- Apfelstoff soll in Zukunft Muskelschwund vorbeugen
- Vorsicht! Gängige Schmerzmittel können Ihr Herzinfarkt-Risiko erhöhen
- Herzinfarkt-Alarm: Reagieren Sie sofort!
- Herzinfarkt: Erbliche Faktoren sind erhebliches Risiko