Hautunreinheiten – das können Sie dagegen tun
Dietmar Kowertz in Verbraucherschutz Vertraulich
vom 3. Juni 2008, 10:00 Uhr
GNL5356
Es sind keinesfalls nur die Teenager, die sich mit Hautunreinheiten plagen. Auch immer mehr Männer und Frauen leiden darunter. Die häufigsten Gründe dafür und was Sie dagegen tun können:
Stress: Durch psychische Belastung werden vermehrt Hormone ausgeschüttet, die das Gleichgewicht der Haut durcheinander bringen und zu Pickeln führen können.
Tipp: Sorgen Sie dafür, dass Sie regelmäßig Zeit zur Entspannung finden. Ein erholsamer Spaziergang, ein Treffen mit Freunden oder ein amüsanter Kinobesuch helfen, Stress abzubauen.
Hygiene: Wer unreine Haut hat, sollte regelmäßig zur Kosmetik gehen und dort die Poren fachmännisch reinigen lassen. Danach wird die Gesichtshaut nur mit Waschlappen oder Papiertuch abgetupft. Das sollte aber nur 1x benutzt werden.
Tipp: Wechseln Sie öfter den Kopfkissenbezug, da sich die Bakterien darüber leicht verbreiten und zu neuen Pickeln führen.
Akne: Wer ständig unter Unreinheiten leidet, hat möglicherweise Akne. Die entzündliche Krankheit wird durch Bakterien hervorgerufen. In diesem Fall sollten Sie einen Hautarzt aufsuchen. Bei der häufigen Mitesser-Akne dagegen liegt nur eine Verhornungsstörung vor. Der Hauttalg kann nicht nach außen abfließen. Tipp : Gesichtsdampfbäder mit Kräuterzusätzen wie Kamille oder eine Heilerdepackung.
Ernährung: Eine gesunde Haut braucht Vitamine. Fastfood liefert davon nicht genug. Wichtig ist vor allem Vitamin A (reichhaltige Quellen sind z. B. in Karotten und Aprikosen). Trinken Sie täglich mindestens 2 l Flüssigkeit, am besten stilles Mineralwasser oder Früchtetee.
So werden Schlackenstoffe und Unreinheiten besser abtransportiert.
Tipp : Bei fettiger Haut sollten Sie scharfes Essen meiden. Das regt sonst die Talgproduktion zusätzlich an. Allergie: Wenn nach dem Auftragen von Make-up oder Aftershave Rötungen auftreten, kann eine Allergie vorliegen. Meiden Sie das Produkt. Tipp: Testen Sie neue Kosmetik erst in der Armbeuge. Und achten Sie auf die Hinweise „antiseptisch" und „antibakteriell".