Hauterkrankungen durch Sonne nehmen zu

in Täglich Gesund zum Thema Dermatologie
vom


Welche Risiken UV-Strahlen mit sich bringen können, sollte inzwischen bekannt sein. Und dennoch steigt die Anzahl der sonnenbedingten Hautkrankheiten immer weiter an - und viele Menschen geben auch zu, sich bewusst dem Risiko Sonnenbrand auszusetzen.


Das Ergebnis: sowohl allergische Reaktionen als auch dauerhafte Hautschäden nehmen immer mehr zu. Das zeigt eine Auswertung der DAK-Gesundheit. 2006 waren noch nicht einmal 95.000 Versicherte betroffen. 2011 waren es über 205.000.

Dabei sollte niemand solche Hautbeschwerden, die durch die UV-Strahlung ausgelöst werden, auf die leichte Schulter nehmen. Denn sie können sich aufsummieren und so der Auslöser eines nach Jahren auftretenden Hautkrebses sein.

Um sich zu schützen, brauchen Sie nicht auf Sonne zu verzichten. Das wäre auch falsch, denn sie ist wichtig für Ihren Körper, um die Vitamin-D-Produktion aufrecht zu erhalten. Entscheidend ist es allerdings, dass Sie einen Sonnenbrand unbedingt vermeiden müssen. Je mehr Sonnenbrände der Körper bis zum 18. Geburtstag durchmachen musste, umso mehr steigt das Hautkrebs-Risiko. Aber auch im Erwachsenenalter tragen Sonnenbrände zum Hautkrebsrisiko bei.

Um einen Sonnenbrand zu vermeiden, sollten Sie die Sonne am Mittag am besten vermeiden. Zudem helfen ein hoher Lichtschutzfaktor und helle Kleidung aus dicht gewebtem Stoff, Ihre Haut zu schützen.


von
Dr. Martina Hahn-Hübner

Erfahren Sie hier mehr über Dr. Martina Hahn-Hübner - Gesundheitswissen-Expertin und Chefredakteurin von Täglich Gesund und dem Mondkalender.

 
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Kommentar von Herbert Weiß

Sehr wichtig ist es auch, sich allmählich an die Sonne zu gewöhnen: Sich ihr also bereits im zeitigen Frühjahr maßvoll auszusetzen. Ein zweiter Aspekt: der personliche Hauttyp. Besonders gefährdet sind rotblonde und blonde Menschen, während die dunkleren Typen die Sonnenbestrahlung besser verkraften. Zum dritten: Die Tageszeit - ob vor- oder nachmittags - ist grundsätzlich egal, entscheidend ist der jeweilige Sonnenstand. Doch hier liegt ein gewisses Risiko. Denn wer sich in die Mittagszeit hineinbräunt, bekommt leichter eine Überdosierung ab, da die Beschwerden mit einer gewissen Verzögerung auftreten. Man sollte sich sowohl bezüglich der Tageszeit als auch der absoluten Zeitdauer nach der Uhr richten und die Zeit des bislang beschwerdefreien Sonnens der Vortage nicht wesentlich überschreiten. Wenn es leichte Probleme gibt, lieber mal pausieren oder deutlich kürzer treten. Ich hatte 1997 auf dem Potsdamer Bugagelände gearbeitet. Vom März bis in den Juli. Durch die allmähliche Gewöhnung hatte ich keine Beschwerden.

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Kommentar von Iris Wiesner

Immer wieder wird vor Hautkrebs gewarnt. Wie oft tritt er eigentlich auf und wie gefährliche ist er? Oder gilt schon jeder dunkle oder nässende Leberfleck als Hautkrebs? Gilt der Zusammenhang von vielen Sonnenbränden und Hautkrebs als gesichert?

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