Hausmittelchen haben auf Brandwunden nichts zu suchen
Dr. Martina Hahn-Hübner in Täglich Gesund
vom 30. Dezember 2009, 16:00 Uhr
GNL5356
traditionell gehören Knaller und Raketen zum morgigen Jahreswechsel einfach dazu. Auch wenn die Lichter am Himmel schön aussehen, ungefährlich sind die Feuerwerkskörper nicht. Schnell können Sie sich schon beim Anzünden verbrennen.
Handel es sich dabei nur um leichte, oberflächliche Verbrennungen, so heilen diese von selbst, wenn Sie sie direkt nach dem Auftreten etwas kühlen. Verzichten Sie aber auf die Hausmittel, die angeblich helfen sollen. Weder Butter noch Mehl lindern die Beschwerden. Vielmehr verkleben sie die Wunden und können so die Heilung deutlich verzögern.
Bildet sich durch die Verbrennung eine Brandblase, dürfen Sie diese nicht aufstechen. Denn eine solche Blase ist quasi ein natürlicher Verband. Er schützt die Wunde und sorgt dafür, dass sie nicht schmerzt. Wenn die Brandblase aber platzt, sollten Sie die Wunde vom Arzt behandeln lassen. Genau so sollten Sie mit größeren Brandwunden unbedingt zum Arzt gehen.
Bleiben Sie gesund,
Ihre Dr. Martina Hahn-Hübner
Kommentare
Kommentar abgeben- Kommentar von Sigrid (30.12. 2009 16:22 Uhr):
Brandwunden sind wunderbar zu behandeln mit Rescue-Salbe oder das Grander Wasser in der blauen Flasche. Unabhängig voneinander zu verwenden. Bei beiden Produkten bekommt man keinerlei Brandblasen, sogar bei argen Verbrennungen. Das kann ich aus eigener Erfahrung sagen.
Antworten - Kommentar von Ines Schikor (30.12. 2009 19:10 Uhr):
Legt man die Hände beidseitig neben die Brandwunde, so dass sich innerhalb der Hände ein Dreieck bildet, wird der Schmerz ganz schnell nachlassen und die Wunde schneller heilen. Rang Dröl - Energiearbeit
Antworten - Kommentar von Eckard Karg (31.12. 2009 13:42 Uhr):
Das beste Mittel bei Verbrennungen ist Lavendelöl. Die Schmerzen vergehen fast sofort und es bleiben keine Narben. Jede Mutter sollte Lavendelöl in der Nähe des Herdes haben und jeder Heimwerker beim Schweißen in der Werkstatt.
Antworten - Kommentar von Ingrid (01.01. 2010 17:41 Uhr):
Aber Honig hilft, soferne die Haut noch zu ist und sich noch keine Blasen gebildet haben!! Habe mit drei Fingern eine Herdplatte probiert ohne zu wissen, daß sie mein Mann kurz vorher benützt hat! Sofort ca. 5-10 Min. unter fließendes kaltes Wasser, dann in ein Gefäß Honig gießen und die Finger regelrecht darin baden. Über Nacht Gummihandschuhe überstreifen, in die Finger Honigr eingießen, am Gelenk zubinden, damit nichts ausrinnt. Am nächsten Morgen nicht einmal eine Rötung!!!!
Antworten