Halten Sie in diesen Tagen Ihre Nasenschleimhaut feucht
Sylvia Schneider in Naturmedizin aktuell
vom 14. November 2008, 06:00 Uhr
GNL5356
Die Gefahr einer Erkältung steigt, wenn Ihre Nasenschleimhäute austrocknen. Wenn Sie das Gefühl haben, dass Ihre Schleimhaut spannt und gereizt ist, sollten Sie ihr eine Nasenspülung gönnen. So werden Krankheitserreger ebenso hinaus gespült wie Schmutz und überschüssiges Sekret.
Mit einer speziellen Nasendusche aus der Apotheke funktioniert das ganz einfach: Die Spüllösung läuft zum einen Nasenloch hinein, zum anderen wieder heraus. Sie können sofort besser durchatmen und fühlen sich gleich wohler, denn Ihre Nasenschleimhäute werden intensiv befeuchtet. Nach einer Studie der Medizinischen Hochschule Hannover ist das Nasespülen effektiver als die Einnahme von Vitamintabletten.
Als Spüllösung können Sie leicht gesalzenes lauwarmes Wasser nehmen. Besser ist es aber, wenn Sie sich in der Apotheke eine standardisierte Nasenspüllösung empfehlen lassen. Hier erhalten Sie auch ein Nasenspray mit „Natürlichem Emser Salz". Dieses enthält viele Mineralien und Spurenelemente, die Ihre gereizte Nasenschleimhaut anfeuchten und beruhigen. Untersuchungen haben gezeigt, dass dieses spezielle Nasenspray die Funktion der Flimmerhärchen anregt und sie Schleimhäute abschwellen lässt. Das Spray ist frei von Konservierungsmitteln und chemischen Zusätzen. Auch andere Sprays mit Salzlösung sind empfehlenswert.