Halten Sie die Nasenschleimhaut feucht
Sylvia Schneider in Naturmedizin aktuell
vom 04.10.2007 06:00 Uhr
GNL5356
Liebe Leserin, lieber Leser,
die meisten Erkältungskrankheiten werden von Viren hervorgerufen und sind weitgehend harmlos. Mehr als 2.000 verschiedene Virusarten machen sich derzeit wieder auf den Weg, um Sie mit Erkältungen zu ärgern. Sie befinden sich praktisch überall in der Atemluft. Mit diesen Viren wird Ihr Immunsystem in aller Regel gut fertig, vorausgesetzt es ist fit genug. Eine Erkältung ist meist nach einigen Tagen wieder abgeklungen – besonders wenn Sie sich etwas Bettruhe gönnen, sich mit Wärme pflegen und ausreichend trinken.
Die verstärkte Anfälligkeit hat vor allem etwas damit zu tun, dass Sie sich in der kalten Jahreszeit bevorzugt in Innenräumen aufhalten:
- Durch das Heizen sinkt die Luftfeuchtigkeit. Die Raumluft wird zu trocken. Die Nasenschleimhäute trocknen schneller aus und können sich gegen eindringende Viren nicht mehr so gut wehren.
- Der ständige Wechsel zwischen kalten Außen- und warmen Innentemperaturen schwächen das Immunsystem zusätzlich.
- Durch den verstärkten Aufenthalt in geschlossenen Räumen und mit anderen Menschen, erhöht sich die Gefahr, von anderen mit Erkältungsviren bedacht zu werden.
Die Gefahr einer Erkältung steigt, wenn Ihre Nasenschleimhäute austrocknen. Wenn Sie das Gefühl haben, dass Ihre Schleimhaut in der Nase spannt und gereizt ist, können Sie sie mit einem besonderen Nasenspray aus der Apotheke (zum Beispiel mit „ Emser Salz“) anfeuchten. Es enthält viele Mineralien und Spurenelemente, die die gereizte Nasenschleimhaut beruhigen. Untersuchungen haben gezeigt, dass dieses spezielle Nasenspray die Funktion der Flimmerhärchen anregt und sie Schleimhäute abschwellen lässt. Das Spray ist frei von Konservierungsmitteln und chemischen Zusätzen. Auch andere Sprays mit Salzlösung sind empfehlenswert.