Hämorrhoiden: kein unabwendbares Schicksal
Helmut Erb in Fit in 8 Minuten zum Thema Hämorrhoiden
vom 6. Juli 2010, 05:00 Uhr
GNL5356
Das Wort „Hämorrhoiden" stammt aus dem Griechischen und bedeutet „mit Blut gefüllte Adern". Diese entwickeln sich oberhalb des Afterschließmuskels im Darmausgang. Hier sorgt ein Geflecht dünnwandiger Blutgefäße dafür, dass sich der Darmausgang fest verschließen lässt. Erweitern sich diese Gefäße können sich daraus kleine, halbkugelige Knoten bilden, die Hämorrhoiden. Sie können sich im Laufe der Zeit so vergrößern, dass sie aus dem After hervortreten. Mit der Zeit werden sie immer schmerzhafter.
Mit diesen Symptomen machen sich Hämorrhoiden bemerkbar:
- Brennen
- Jucken
- Schmerzen
- dumpfer Druck
- Wundsein
- Nässen
- frische Blutungen
- Knoten im äußeren Afterbereich
Bei Hämorrhoiden handelt es sich oft um ein Familienleiden. Die Ursache kann auch in einer angeborenen Bindegewebsschwäche liegen. Bei Frauen richten sie sich nicht selten nach Schwangerschaft und Geburt als Dauergast ein. Die moderne Lebensweise - unausgewogene Ess- und Trinkgewohnheiten, Stress, vor allem aber Bewegungsmangel und zu viel Sitzen - unterstützt die Entstehung von Hämorrhoiden. Diese werden heute mit Salben und Zäpfchen erfolgreich behandelt oder im fortgeschrittenen Stadium operativ entfernt.
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Kommentare
Kommentar abgeben- Kommentar von Karin Eberhard (06.07. 2010 08:12 Uhr):
Leider wird bei dem Thema Hämorrhoiden oft vergessen, dass man auch selber etwas tun kann mit Beckenbodentraining. Dies nimmt nicht nur den Druck vom Schließmuskel, sondern aktiviert diesen, Habe große Erfolge als Physiotherapeutin mit der Methode Cantienica, die in allen Übungen den Beckenboden mit dem übrigen Körper vernetzt. motivieren Sie doch bitte die Menschen zum Üben, es lohnt sich Gruß Karin Eberhard
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