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Grundlagenwissen zum Thema Zysten

Die Diagnose „Zyste am Eierstock“ hört sich zunächst bedrohlich an. Doch die meisten Zysten bleiben harmlos und können mit Hausmitteln bekämpft werden.

Vor den Wechseljahren harmlos, danach ein Risiko

Zysten sind mit Flüssigkeit gefüllte Hohlräume, die sich in den meisten Fällen nach ein paar Wochen wieder zurückbilden. Diese sogenannten funktionellen Zysten sind harmlos. Sie entstehen durch hormonelle Schwankungen und verursachen keine oder geringe Beschwerden. Möglicherweise spüren Sie ein Druckgefühl beim Sex oder bemerken Blutungsunregelmäßigkeiten.

Stellt der Arzt bei einer Ultraschalluntersuchung fest, dass es sich um eine gutartige Zyste handelt, wartet er zunächst einige Monate lang ab, dass sich die Zyste zurückbildet. Als Faustregel gilt: Jüngere Frauen warten ab und kontrollieren die Zyste nach einigen Monaten. Bei Frauen nach den Wechseljahren überprüft der Arzt in der Regel „engmaschiger“. Nach dem Ende der fruchtbaren Phase treten Zysten in der Regel nicht mehr auf, weil das hormonelle Auf und Ab entfällt. Stellt sich dennoch eine Zyste ein, liegt der Verdacht eines Tumors nahe. Hier entnimmt man meist eine Gewebeprobe oder entfernt die Zyste operativ. So genannte Schokoladen- oder Teerzysten stellen eine Begleiterscheinung einer Endometriose dar.

Sorgfältige Auswahl der Behandlungsmethode

Hat sich die Zyste bei jüngeren Frauen nicht nach einigen Monaten „aus dem Staub gemacht“, empfiehlt sich eine Überprüfung, ob dahinter unter Umständen ein Eierstockkrebs steckt. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass Ihr Arzt genügend Ultraschallerfahrung zur gründlichen Beurteilung Ihres Befundes hat. Wenn Sie sich nicht sicher sind, konsultieren Sie einen zweiten auf Ultraschall spezialisierten Arzt. Im Falle einer unsicheren Diagnose ersparen Sie sich damit unter Umständen eine Bauchspiegelung. Diese Diagnosemethode stellt immerhin einen operativen Eingriff mit speziellen Risiken dar.

Gefährlich wird es, wenn sich eine größere Zyste bei einer plötzlichen Bewegung um sich selbst dreht und dadurch abgeschnürt wird oder platzt. Das löst eventuell heftige Schmerzen, Übelkeit, Erbrechen und unter Umständen einen Kreislaufschock aus. Diese akuten Beschwerden fehldiagnostizieren viele Ärzte zunächst als Blinddarmentzündung. Naturheilkundlich arbeitende Frauenärzte unterstützen die Rückbildung einer Zyste vor allem durch Wärmeanwendung. So verbessert eine Wärmflasche auf dem Bauch oder im Rücken die Durchblutung der Eierstöcke. Darüber hinaus helfen warme Wannenbäder und vor allem Naturmoorbäder. Die Traditionelle Chinesische Medizin machte gute Erfahrungen mit Akupunktur, Kräutertherapie und Moxibustion.

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