Wechseljahre: Natürliche Hilfen
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Mit den Wechseljahren wird nicht jede Frau zur Patientin und muß behandelt werden. Sie kann viel selbst für sich tun und sich dabei naturheilkundlich helfen lassen.
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Viele Frauen wollen oder sollen keine Hormone einnehmen. Doch sind sie verunsichert, weil sie „im Wechsel“ sind und keine oder nur wenige Symptome verspüren. Sie haben Angst, krank zu werden, wenn sie keine Hormone schlucken, was viele Medien suggerieren. Immerhin gilt es, vorzeitigem Altern und Krankheiten wie Osteoporose oder Herzinfarkt vorzubeugen. Doch wenn kein spezielles Risiko vorliegt, das jede Frau mit ihrem Arzt oder ihrer Ärztin abklären muß, ist eine allgemein gesunde Lebensführung mit sanfter, heilkräftiger Unterstützung zur Linderung der Beschwerden und zur Vorbeugung von Krankheiten sinnvoll und wirksam.
Für die Beschwerden, die in den Wechseljahren auftreten können, bietet sich eine Fülle natürlicher bzw. naturheilkundlicher Behandlungsmöglichkeiten an. Diese schließen die Symptome ein, die direkt mit dem Hormonabfall zusammenhängen – z. B. Blutungsunregelmäßigkeiten oder Rückbildung der Scheidenhaut mit Juckreiz – oder mit einer zeitweisen Fehlsteuerung des vegetativen Nervensystems einhergehen – z. B. Hitzewallungen, Schweißausbrüche, Herzrasen, Schwindel, Kopfschmerzen, Schlafstörungen, Reizbarkeit.
Die Möglichkeiten der Naturheilkunde erstrecken sich auch auf die Behandlung von Beschwerden, die in dieser Zeit auftreten können, aber nicht unmittelbar mit dem Hormonentzug zusammenhängen. Meist haben diese Beschwerden schon vorher bestanden; sie melden sich jedoch in den Wechseljahren deutlicher als zuvor. Dazu gehören z. B.: Verdauungsbeschwerden mit Verstopfung, Völlegefühl, Blähungen, Hämorrhoiden, Reizblase und unfreiwilliges Wasserlassen, diffuse Gelenkbeschwerden oder Zunahme von Muskelschmerzen mit Verspannungen insbesondere im Schulter-Nackenbereich.
Die tägliche Nahrung ist das A und O
Die Wechseljahre sind eine normale Übergangsphase und keine Krankheit. Aber der weibliche Körper ist in dieser Zeit besonders empfänglich für positive Zuwendung und eine gesundheitsbewusste Veränderung der Lebensführung. Dabei kann die gesunde Ernährung nicht hoch genug eingeschätzt werden. Die Kost sollte unbedingt gut verdaulich sein, damit sie auch verwertet wird. Viele Frauen vertragen z. B. keine Rohkost und bekommen Verdauungsbeschwerden. Zu den Ursachen gehört neben Bewegungsmangel und Abführmittelmißbrauch möglicherweise auch ein jahrelanger Raubbau durch eine ballaststoffarme, zuckerreiche Kost, durch Konserven- und Instantprodukte etc.
Mehr Bewegung!
Bewegung ist Fortbewegung und Selbsttherapie zugleich. Wenn Ärzte immer wieder empfehlen, sich regelmäßig ausreichend zu bewegen, dann geht es um einen ganzen Komplex von gesundheitlichen Belangen, die positiv auf Bewegung ansprechen:
- Kreislauf und Blutdruck normalisieren sich
- Die Muskeln bleiben trainiert
- Die Gelenke bleiben flexibel
- Die Knochen werden gestärkt; sie lagern mehr Kalk und andere Mineralstoffe ein
- Das Verdauungssystem wird angeregt
- Der Fett- und Energieumsatz steigt
- Die Stimmung wird stabiler
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