Menopause
Mehr Informationen zum Thema finden Sie auf der Übersichtsseite Wechseljahre
Die Wechseljahre und Ihre Phasen
Die Wechseljahre umfassen einen Zeitraum von durchschnittlich dem 45. bis 55. Lebensjahr. Die erste Phase vor dem Aufhören der Menstruation, ist die Prämenopause. Die Eierstöcke bilden zunächst noch viel Östrogen, doch das Progesteron der zweiten Zyklushälfte fehlt oft. Denn es kommt seltener zum Eisprung. Dann lässt die Produktion von Östrogen nach. Diese ganze Zeit ist für rund ein Drittel der Frauen mit heftigen, behandlungsbedürftigen Wechseljahrsbeschwerden verbunden. Ein weiteres Drittel der Frauen erlebt leichte bis mäßige Symptome, die sie selten in die ärztliche oder heilpraktische Praxis führen, und rund ein Drittel merkt gar nichts davon. Das ist wichtig zu wissen.
Der Zeitpunkt, an dem die Menstruationen aufhören, heißt die Menopause. In der Zeit danach, der Postmenopause, stellt sich der Organismus vollends um und erreicht ein neues Gleichgewicht. Das kann sich individuell verschieden in Monaten bis zu einigen Jahren vollziehen. Dass heutzutage so viel von den Wechseljahren der Frau (und allmählich zunehmend auch des Mannes) gesprochen wird, hängt nicht nur damit zusammen, dass so viele Frauen um 50 im Blickwinkel der Öffentlichkeit stehen und uns zeigen, was eine Frau in dieser für viele kritischen Zeit alles zu leisten vermag. Eine große Rolle spielt auch die gestiegene Lebenserwartung, und zwar beider Geschlechter. Heute sind Frauen nach der Kindererziehung nicht am Ende ihres tätigen Lebens, sondern haben noch mehr als die Hälfte ihres bisherigen Lebens vor sich. Und sie können – anders als früher – noch eine lange Gemeinsamkeit mit dem Partner erwarten, die es zu gestalten gilt.
Natürlich haben sie auch Probleme. Über die körperlichen, seelischen sowie psychosozialen Aspekte und wie Sie am besten damit umgehen, lesen Sie auf den folgenden Seiten dieser Ausgabe.
Einen Jungbrunnen wünscht sich wohl so manche Frau. Den kann sie aber nur in sich selbst finden, indem sie sich auf ihre eigene, ihr innewohnende Kraft besinnt und ihre innere Fülle entdeckt. Kreativität hält Leib und Seele elastisch.