Die Wechseljahre oder das Klimakterium bezeichnen die Lebensphase vor und nach der Menopause, in der eine Umstellung des Hormonhaushalts stattfindet. Wie bei der Pubertät handelt es sich nicht um eine Krankheit, sondern einen natürlichen Lebensabschnitt; starke Beschwerden können aber eine Behandlung nötig machen.
Bei Einsetzen der Wechseljahre singt der Östrogenspiegel drastisch, was schließlich zum Versiegen der Menstruation führt.
Die Wechseljahre lassen sich in folgende Phasen einteilen: Prämenopause, Menopause, Perimenopause und Postmenopause.
Diese körperlichen Veränderungen bedeuten nicht für jede Frau eine Beeinträchtigung des Wohlbefindens, kann aber durchaus Formen annehmen, die einen medizinischen Eingriff erforderlich machen. Diese für die Veränderungen typischen körperlichen und psychischen Beschwerden werden unter dem Sammelbegriff klimakterisches Symptom zusammengefasst und umfassen unter anderem Hitzewallungen, Schweißausbrüche, einen Rückgang der Libido, eine Atrophie der Scheidenhaut, allgemeine Reizbarkeit, depressive Verstimmungen, Antriebslosigkeit, Schwindel, Müdigkeit, Konzentrationsschwäche, Verdauungsbeschwerden, Harnwegsinfektionen, Stimmungsschwankungen, trockene Haut und Schleimhäute, Herzbeschwerden, Gewichtszunahme, Haarausfall und Muskelschmerzen. Die meisten dieser Beschwerden verschwinden wieder, sobald die Phase der Wechseljahre abgeschlossen ist.
Nutzen und Schaden einer Hormontherapie werden diskutiert; im Allgemeinen sieht man in einer Hormontherapie keinen Vorteil außer einer kurzfristigen Linderung der Symptome. Ansonsten lassen sich klimakterische Symptome gut mit pflanzlichen Heilmitteln behandeln.
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