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So vielfältig profitieren Sie von natürlichem Progesteron

Die erschütternden Ergebnisse der großen Hormonstudien haben zur großen Verunsicherungen der Frauen in Bezug auf die künstlichen Wechseljahrshormone – die herkömmliche „Hormonersatztherapie“ – geführt. Im Schatten dieser von der Schulmedizin recht einseitig geführten Diskussion haben sich die Erkenntnisse über den Gegenspieler des Östrogens – das Progesteron – vervielfacht. Daraus entwickelte sich eine sanfte Behandlungsmethode mit natürlichem Progesteron.

Das Progesteron ist ein Hormon, das bei beiden Geschlechtern vorkommt. Bei Frauen wird es in der zweiten Hälfte des Zyklus in der zurückgelassenen Eitasche – dem Gelbkörper – im Eierstock gebildet. Zum Zeitpunkt des Eisprungs hört der Gelbkörper auf, weiterhin große Mengen Östrogen zu produzieren und startet stattdessen die Ausschüttung des Progesterons. Es soll die Gebärmutter auf eine mögliche Schwangerschaft vorbereiten. Dazu lässt es die innere Schleimhautschicht der Gebärmutter heranreifen, damit sich die befruchtete Eizelle dort einnisten kann. Unter seinem Einfluss wird verhindert, dass die befruchtete Eizelle abgestoßen wird.

Das sind die günstigen Wirkungen von Progesteron – es:

  • baut die Gebärmutterschleimhaut auf
  • schützt vor Knötchen und Geschwulsten in der Brust
  • verhindert Brustkrebs
  • beugt Gebärmutterschleimhautkrebs vor
  • regt den Knochenaufbau an
  • unterstützt die Verwertung von Fett zur Energiegewinnung
  • wirkt auf natürliche Weise harntreibend
  • wirkt wie ein natürliches Antidepressivum
  • wirkt günstig auf die Schilddrüsenhormone
  • verbessert den Gefäßtonus
  • normalisiert den Blutzuckerspiegel
  • normalisiert die Blutgerinnung
  • verstärkt die sexuelle Lust
  • beeinflusst den Zink- und Kupferspiegel günstig
  • stärkt das Immunsystem
  • ist die Vorstufe von Cortisol
  • reguliert den Einfluss des Östrogens

So stark hängt Ihr Wohlbefinden von der Progesteron-Ausschüttung ab

Das Ausmaß der Wirkungen von Progesteron wurde erst Ende der 90er Jahre durch den amerikanischen Mediziner Dr. John Lee bekannt gemacht. Er begegnete damit dem Vorurteil, dass für das Wohlbefinden der Frau vor allem das Östrogen von Interesse sei. Bei seinen männlichen Kollegen fand diese Erkenntnis keinen großen Anklang, denn sie widersprach ihrer Idee von der „Östrogen-Ersatztherapie“ und bedrohte ihre lukrativen „Hormongeschäfte“. Es waren die Frauen selbst – vor allem Ärztinnen, die die Wichtigkeit des Progesterons im Zusammenspiel mit dem Östrogen aufgriffen und weiterverbreiteten.

Für die Beschwerden in Zusammenhang mit der nachlassenden Hormonbildung in den Wechseljahren ist nicht das Östrogen verantwortlich, sondern zu 90 Prozent das Progesteron. Denn die Ausschüttung des Progesterons verringert sich bereits früher als die des Östrogens. Mithin ist das fehlende Progesteron dafür verantwortlich, dass das hormonelle Gleichgewicht aus dem Tritt gerät. Schon in der Zeit, wenn eine Frau noch ihre Menstruation hat, sinkt die Bildung des Progesterons. Dadurch übernimmt das Östrogen das Ruder und kann einen stärkeren Einfluss nehmen, was als Östrogendominanz bezeichnet wird. Es herrscht also kein Östrogenmangel in den Wechseljahren, wie immer noch propagiert wird, sondern ein Östrogenüberschuss.

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Über den Autor Helmut Erb

Experte im Bereich Sport und Fitness Helmut Erb war weit über 30 Jahre Kampfschwimmer bei der Deutschen Marine. Seine beruflichen […]


Alte Kommentare
  • Bella schrieb am 10.07.2012, 13:48 Uhr

    Ich habe Ihren Artikel über das Progesteron mit Interesse gelesen. Gilt das auch für Frauen, denen Eierstöcke und Gebärmutter bereits entfernt wurden? mfg Bella

  • marie schrieb am 11.07.2012, 09:21 Uhr

    Guten Morgen, ich wollte den Artikel bewerten, mein Haken wurde jedoch nicht angenommen. Ich finde den Artikel sehr interessant und aufschlußreich.allerdings hätte ich eine Frage: wenn im Alter auch das natürliche Progesteron reduziert wird, kann man dann ein sog."künstliches" Progesteron zuführen oder gibt es so etwas nicht und was ist mit Progesteron auf Salbenbasis? Dies konnte ich ihrem Artikel nicht entnehmen., Danke für die Antwort. Marie