PMS: Mönchspfeffer schafft Abhilfe
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Das Heilkraut Agnus Castus – zu deutsch: Mönchspfeffer oder Keuschlamm – leistet in der Gynäkologie schon lange gute Dienste. Die Präparate, die Auszüge aus den Früchten des Mönchspfeffers enthalten, werden erfolgreich bei Brustbeschwerden (etwa Spannungen und Schwellungsgefühle) oder bei Rhythmusveränderungen der Regelblutung eingesetzt. Jetzt konnten Forscher erstmalig nachweisen, dass Mönchspfeffer auch bei prämenstruellen Beschwerden (PMS) wirksam hilft. PMS plagt viele Frauen in den Tagen vor der Blutung und ist wegen der Vielzahl der möglichen Beschwerden nicht einfach zu behandeln.
Die Forschergruppe um den Mediziner Rüdiger Schellenberg untersuchte 170 Frauen mit nachgewiesenen handfesten PMS-Beschwerden. Bei den Frauen, die Präparate aus Mönchspfeffer zur Linderung erhielten, besserten sich die Beschwerden mehr als deutlich. Reizbarkeit, Kopfschmerzen, Überempfindlichkeit und Brustspannen verschwanden oder wurden wesentlich weniger. Die Präparate wurden insgesamt sehr gut vertragen. Viele andere Ärzte und Frauen bestätigen diese Erkenntnis aus ihrer täglichen Praxis. Die Forscher empfehlen, den Mönchspfeffer bevorzugt zur Behandlung von PMS-Beschwerden einzusetzen.
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