Mastopathie: Krebsrisiko gering
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GNL5356
Im Hinblick auf ein mögliches Karzinomrisiko unterscheidet die histologische Untersuchung drei Gruppen:
Gruppe I: Die einfache Mastopathie ohne Entartungsgefahr. Sie ist mit 70 Prozent die häufigste Form
Gruppe II: Es bestehen zwar Wucherungen, aber keine atypischen, d. h. vom normalen Aufbau abweichenden Zellen. Das Risiko, dass die Wucherungen bösartig werden, ist gering
Gruppe III: Lediglich in dieser – mit 5 Prozent eher seltenen – Gruppe sind veränderte Zellen zu sehen, und das Risiko einer späteren krebsigen Entartung ist erhöht