Mammographie: Wann sie wirklich sinnvoll ist
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Lassen Sie sich nicht von Ihrem Arzt oder der Krankenkasse unter Druck setzen – entscheiden Sie selbst!
Haben auch Sie kürzlich eine Einladung von der Kooperationsgemeinschaft Mammografie zur Röntgen-Reihenuntersuchung Ihrer Brust erhalten – und wissen nicht, ob Sie sich dieser Untersuchung unterziehen sollen? Viele Frauen zwischen 50 und 69 Jahren, die jetzt Anrecht auf die neuen kostenlosen Reihenuntersuchungen auf Brustkrebs haben, fühlen sich verunsichert und oft auch ängstlich.
Die Mammografie identifiziert auch Minitumore
Die Mammografie, so teilt das Deutsche Krebsforschungsinstitut (DKFZ) in Heidelberg mit, gilt derzeit als beste Methode zur Früherkennung von Brustkrebs.
Das sind die Vorteile der Mammografie:
- Sie macht auch sehr kleine, nicht tastbare Tumoren und Kalkablagerungen (eventuelle Vorstufen von Krebs) in einem frühen Stadium sichtbar.
- Sie erhöht die Heilungschancen: Bei einer Größe bis zu 1 cm liegen diese nach DKFZ-Angaben statistisch bei 90 %, bei einer Größe von 2 bis 3 cm nur noch bei 60 %.
In den Modellprojekten zum Mammographie-Screening wurde bei einer von 100 Teilnehmerinnen tatsächlich Brustkrebs entdeckt, wobei mehr als ein Drittel der Tumore kleiner als 1 cm war. Damit kann die Mammografie-Reihenuntersuchung tatsächlich Leben retten.
Keine Reihenuntersuchung unter 50 und über 70
Die Vorteile der Reihenuntersuchung gelten jedoch nur für Frauen zwischen 50 und 69 Jahren. Für jüngere Frauen wird das Verfahren nicht empfohlen, weil das Brustgewebe vor der Menopause zu strahlenempfindlich reagiert und sogar Tumore ausgelöst werden könnten. Frauen über 70 Jahren können nicht an der Reihenuntersuchung teilnehmen, weil ihr Todesrisiko durch andere Erkrankungen höher ist als das durch Brustkrebs, so erläutert das Deutsche Krebsforschungsinstitut – ein fast schon zynisches Argument!
Nicht alle Tumore werden entdeckt
Leider erlaubt die Mammografie keine hundertprozentig sichere Diagnose. Sie kann sowohl falschen Alarm geben als auch trügerische Sicherheit vermitteln.
Das sind die Nachteile des Mammografie-Screenings:
- Falsch-positive Befunde: Nach DKFZ-Berechungen 25 % innerhalb von 20 Jahren, d. h. jede vierte Frau wird innerhalb von 20 Jahren wegen falschen Alarms zur Nachuntersuchung einbestellt.
- Treffsicherheit von maximal 75 %, d. h. 25 % der zum Zeitpunkt der Mammografie vorhandenen Tumore werden nicht entdeckt.
- Erhöhte Krebsgefahr durch die Röntgenstrahlung (DKFZ: ein tödlicher Brustkrebs pro 1.000 Frauen zusätzlich)
Außerdem besteht die Möglichkeit, dass schnell wachsende Tumore vom Screening nicht erfasst werden.
Viele Frauen fürchten auch, dass sie im Falle von Minitumoren (in-situ-Tumore), die sich möglicherweise gar nicht weiterentwickeln, zu belastenden Chemotherapien gezwungen werden. Solchen Therapien müssen Sie sich aber nicht unterziehen. Hier könnten Sie zunächst auch eine biologische Immuntherapie (z. B. nach Dr. Reckeweg oder Professor Enderlein) versuchen – natürlich unter engmaschiger Kontrolle des Tumorverhaltens per Mammografie oder Kernspintomografie.
Lassen Sie sich Zeit bei Ihrer Entscheidung, holen Sie sich Rat, z. B. bei einem Arzt Ihres Vertrauens oder bei Beratungsstellen.
Unser Extra-Tipp: Wenn Sie sich für eine Mammografie entscheiden, sollten Sie einen Tag vor und unmittelbar nach der Untersuchung jeweils 5 Streukügelchen des homöopathischen Mittels Bellis perennis C 30 einnehmen. Dieses Mittel fördert die Erholung Ihres Brustgewebes von der Quetschung während der Untersuchung.