Hysterektomie: Was wird entfernt?
Mehr Informationen zum Thema finden Sie auf der Übersichtsseite Hysterektomie
GNL5356
Je nach Ihrem Zustand können bei einer Hysterektomie außer dem Uterus und der Zervix folgende Gewebe entfernt werden: Eileiter, Eierstöcke und die dazu gehörenden Lymphknoten. Die Operation beendet Ihre Fähigkeit schwanger zu werden. Die unterschiedlichen Verfahren sind:
- Totale Hysterektomie – hierbei werden nur Uterus und Zervix entfernt.
- Totale Hysterektomie mit beidseitiger Salpingo-Oophorektomie – Es werden zusätzlich die beiden Eileiter und die Eierstöcke entfernt.
- Radikale Hysterektomie – Dieses Verfahren wird meistens bei einem Zervikalkrebs angewendet. Außer dem Gebärmutterhals sowie dem umgebenden Gewebe und einigen Lymphknoten, wird auch der obere Teil der Scheide entfernt.
Eine andere Methode, die so genannte suprazervikale Hysterektomie, wird manchmal angewendet, wenn es vorteilhaft ist, die Zervix an Ort und Stelle zu belassen. Jedoch wird dadurch das Krebsrisiko für dieses Gewebe nicht vermindert.
Eine Hysterektomie kann über einen großen Einschnitt auf der Bauchseite erfolgen (abdominale Hysterektomie) oder über die Scheide (vaginale Hysterektomie).
Eine abdominale Hysterektomie erfordert gewöhnlich eine Genesungszeit von etwa 6 Wochen. Die vaginale Hysterektomie kann die Dauer des Krankenhausaufenthaltes und der anschließenden Genesung verkürzen. Die Operation kann auch über einen Laparoskopie-Zugang durchgeführt werden, bei dem ein paar kleine Einschnitte an der Bauchseite zum Einführen des Laparoskops nötig sind.
Mit dem Laparoskop kann der Operateur Ihren Bauchraum besser von innen betrachten. Die Genesung von einer vaginalen Hysterektomie, mittels der minimal-invasiven Operation mit Hilfe des Laparoskopes, kann schneller und einfacher sein als bei einer abdominalen Hysterektomie.
Sprechen Sie mit Ihrem Arzt darüber, wann Sie wieder Ihre Alltagsaktivitäten aufnehmen können.