HPV: Über 30 ist ein Test sinnvoll
Mehr Informationen zum Thema finden Sie auf der Übersichtsseite Humane Papillomaviren (HPV)
GNL5223
Da HP-Viren bei 50 Prozent aller sexuell aktiven Mädchen und jungen Frauen nachzuweisen sind und man davon ausgehen muss, dass ein großer Teil wieder ausheilt, wird ein genereller HPV-Test bei ihnen nicht empfohlen. Bei Frauen über 30 kann sich das Virus dagegen schon seit einigen Jahren eingenistet haben. Da zwischen Infektion und der Entstehung von veränderten Zellen acht bis zehn Jahre, meist sogar Jahrzehnte liegen, erscheint bei ihnen ein HPV-Test am sinnvollsten. Wenn eine Frau HPV-negativ ist, können sich aller Wahrscheinlichkeit nach gar keine Krebszellen am Gebärmuttermund entwickeln, und der PAP-Test kann unterbleiben. Bei HPV-negativen Frauen genügt es, alle fünf Jahre auf eine mögliche Infektion mit dem Warzenvirus zu testen. Frauen über 30, bei denen HPV festgestellt werden, sollten regelmäßig untersucht werden. Man schätzt, dass sich bei 10 Prozent von ihnen Krebszellen bilden werden.
Der HPV-Test wird heute nur bei auffälligen oder unklaren PAP-Befunden vorgenommen und von der Kasse bezahlt. Sie können ihn aber jederzeit auch auf eigene Initiative machen lassen. Er kostet etwa 55 €.
ähnliche Beiträge
- USA schaffen umstrittenen Prostata-Test ab
- 6 Dinge, die Sie über Herpes wissen sollten
- Testen Sie: Wie geht es Ihrer Leber?
- Mythos Nummer 2: Der PAP-Test entlarvt auch den Eierstockkrebs
- PSA-Bluttest: Kein Sex mehr vor dem Prostata-Test?
- Eigenblutvorrat ist sinnvoll bei großen Operationen
- Test: Wie fit ist Ihr Immunsystem
- Machen Sie den Test: Atmen Sie richtig?
- Eigenblutvorrat: Sinnvoll bei großen Operationen
- Entziffern Sie das pharmazeutische Kauderwelsch richtig