Geschlechtskrankheiten: Feigwarzen
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GNL5356
Viren sind auch die Ursache für Feigoder Feuchtwarzen (Condylome). Auch diese Viren – verschiedene Arten von Papilloma-Viren – können beim Geschlechtsverkehr übertragen werden. Nach einer Inkubationszeit (Zeit zwischen Infektion und Auftreten der ersten Symptome) von etwa vier bis sechs Wochen treten zunächst vereinzelt kleine warzenförmige Knötchen auf. Oft vermehren und vergrößern sie sich. Wenn die Feigwarzen zusammenlaufen, können sie die Form eines Hahnenkamm annehmen. Auf der äußeren Haut sind sie weiß-gelblich, manchmal bräunlich, auf der Schleimhaut eher rot-weißlich. Sie schießen auf den Schamlippen auf, am Muttermund, auch an der Harnröhre und am After.
Unschön und notwendig zu entfernen
Es wird geschätzt, daß etwa 20 Prozent der Frauen im gebärfähigen Alter betroffen sind. Ein Großteil der Infektionen verläuft ohne Beschwerden. Trotzdem sollten die Warzen entfernt werden. Zum einen sind sie ansteckend für den Partner; zum anderen sind bestimmte Unterarten der auslösenden PapillomaViren verbunden mit dem Risiko späterer tumuröser Veränderungen an Vulva, Muttermund und Penis. Die Entfernung wird mit Laser oder Elektrokoagulation durchgeführt. Dies kann ambulant geschehen.
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