Gebärmutterkrebs: Nachsorge extrem wichtig
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Da die meisten Rezidive, also erneutes Tumorwachstum, in den ersten drei Jahren nach der Primärbehandlung auftreten, sollte eine betroffene Frau in dieser Zeit alle drei bis vier Monate eine Nachsorge-Untersuchung vornehmen lassen. Dabei wird oft auch Blut abgenommen, um die Tumormarker CEA und CA-125 zu bestimmen, die bei einem Fortschreiten der Krankheit ansteigen. Zur Erkennung von Lymphknoten-Metastasen können Computertomogramme angezeigt sein.
Die Heilungschancen sind relativ gut, wenn der Tumor frühzeitig erkannt und behandelt wird. Denn – und das ist das Tröstliche daran – bei der sogenannten Total-Operation wird ein System im Ganzen herausgenommen, auf das der Gebärmutterkrebs als erstes übergreift. Das ist bei keiner anderen Krebsform möglich. So beträgt die 5-Jahres-Überlebensrate des operierten Korpus-Karzinoms an die 90%, wenn das Karzinom noch nicht zu tief in den Uterusmuskel eingewachsen ist und keine Lymphknoten befallen sind.
Deshalb ist allen Frauen anzuraten, irreguläre Blutungen, auch Schmierblutungen, nicht einfach als funktionelle Störung abzutun, vor allem nicht, wenn sie über 40 Jahre alt sind und einen oder mehrere Risikofaktoren aufweisen.
Dr. med. Elisabeth Hartmann