Gebärmutterkrebs: Grundlagen
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Vor Jahren sind Sie in die Menopause gekommen, sodass Ihre letzte Periode schon eine Weile zurückliegt. Deshalb war es ein Schock, als Sie die Vaginalblutung bemerkten.
Wenn es zu abnormalen Vaginalblutungen kommt, sollten Sie einen Arzt aufsuchen. Obwohl die Blutungen verschiedene Ursachen haben können, kann Ihr Arzt feststellen, ob es sich dabei um Gebärmutterkrebs handelt.
Glücklicherweise ist diese Krebsform meistens heilbar, wenn sie frühzeitig entdeckt und behandelt wird. Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts liegt die relative Überlebensrate im ersten Jahr nach der Diagnosestellung bei über 80%.
Gebärmutterkrebs tritt mit zunehmendem Alter häufiger auf
Die Gebärmutter (Uterus) ist das Organ, in dem das Baby während der Schwangerschaft heranwächst und sich entwickelt. Gebärmutterkrebs beginnt in der Schleimhaut des Uterus (Endometrium). Mit zunehmendem Alter tritt die Erkrankung häufiger auf, besonders zwischen 50 und 70 Jahren.
Es ist nicht ganz klar, warum die Schleimhautzellen entarten. Wissenschaftler glauben, dass der Östrogenspiegel eine Rolle in der Krankheitsentstehung spielt. Viele Faktoren wie unregelmäßiger Eisprung, Übergewicht und eine Hormonersatztherapie, können die Östrogenwerte steigern und damit das Krebsrisiko erhöhen. Veränderungen bestimmter Gene können die Zellen ebenfalls entarten lassen.
Die Zahl der Neuerkrankungen von Gebärmutterkrebs ist in den letzten Jahren angestiegen, er ist die häufigste bösartige Erkrankung im Genitalbereich der Frau. Nach Angaben des Deutschen Krebsforschungszentrums Heidelberg erkranken daran in Deutschland jährlich etwa 10.000 Frauen. Alarmierender ist jedoch die Tatsache, dass die Todesraten schneller zunehmen als die Zahl der neuen Fälle - sie ist etwa doppelt so hoch.
Alter als Risikofaktor für Uteruskrebs
| Alterspanne | Risiko |
|---|---|
| 39 oder jünger | 1 von 1.832 |
| 40 bis 59 | 1 von 144 |
| 60 bis 79 | 1 von 64 |
| Lebenslang | 1 von 38 |
Lymphknoten in dem Gebiet können ebenfalls entnommen werden, um eine weitere Ausbreitung von Tumorzellen zu erkennen, aber auch um deren Ausbreitung zu verhindern. Die Operation allein stellt häufig die einzige und ausreichende Therapiemaßnahme zur Behandlung des Gebärmutterkrebses dar.