Gebärmutterkrebs: Diagnose
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GNL5356
Wenn Krebsverdacht besteht, wird Ihr Arzt wahrscheinlich Ihre Vorgeschichte auf Risikofaktoren erheben und einschätzen wollen, inwieweit andere Gesundheitsprobleme und gegenwärtig benutzte Medikamente die Behandlung beeinflussen werden.
Eine körperliche Untersuchung-einschließlich gynäkologischer Untersuchung- kann dazu beitragen, Vergrö ßerungen oder knotige Veränderungen der Gebärmutter und der Lymphknoten zu tasten, die Ursache des Problems sein könnten. Ein PAP-Test (Abstrich am Gebärmutterhals und Untersuchung auf Zellveränderungen) ist bei Gebärmutterkrebs nicht zuverlässig.
Andere Untersuchungsmethoden erlauben Ihrem Arzt einen genaueren Blick auf die Zellen der Gebärmutter schleimhaut. Dazu gehören:
Ultraschall - Mithilfe von Schallwellen werden Bilder Ihres Uterus erstellt. Diese helfen Ihrem Arzt beim Auffinden von Unregelmäßigkeiten in Ihrer Uterusschleimhaut.
Biopsie - Bei dieser Methode wird eine kleine Gewebeprobe vom Endometrium über Ihre Vagina entnommen und untersucht. Im Allgemeinen kann diese Biopsie in der Arztpraxis durchgeführt werden und erfordert keine Betäubung.
Erweiterung und Kürettage - Diese Methode kommt zum Einsatz, wenn mit der Biopsie nicht genügend Zellmaterial erhalten wird. Unter lokaler Betäubung schabt Ihr Arzt etwas Gewebe von der Uterusschleimhaut ab und analysiert die Zellen.
Wenn er Krebs feststellt, können weitere Tests und Verfahren eingesetzt werden, um das Ausmaß der Erkrankung festzustellen. Dazu gehören Bild gebende Verfahren wie Röntgen, Computertomographie (CT) und Magnetresonanztomographie (MRT). Ein chirurgisches Verfahren, die explorative Laparotomie, kann ebenfalls zum Einsatz kommen, um die Ursache der Erkrankung aufzudecken oder Flüssigkeitsproben zu gewinnen.
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