Gebärmutterkrebs: Auch bekannt als Korpuskarzinom
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In den vergangenen Jahrzehnten wurde Gebärmutterkrebs immer häufiger diagnostiziert. Dabei handelt es sich um bösartige Tumoren im Gebärmutterkörper (daher auch Korpuskarzinom genannt). Während zu Beginn unseres Jahrhunderts auf ein Korpuskarzinom 17 Zervixkarzinome (Gebärmutterhals-Krebs) kamen, beträgt das Verhältnis heute 1:1. Mit 6 bis 10 Prozent aller bösartigen Tumoren der Frau steht es damit an vierter Stelle. Diese Zunahme wird zum einen auf die gestie-gene Lebenserwartung der Frau zurückgeführt (früher verstarben viele Frauen, bevor sie Gebärmutterkrebs bekamen); zum anderen hat sich die Diagnostik verbessert. Aber auch die Tatsache, daß heute die Gebärmutter nicht mehr so schnell entfernt wird, könnte für die Zunahme in den letzten Jahren mitverantwortlich sein. Betroffen sind vorwiegend Frauen zwischen 55 und 65 Jahren, also nach den Wechseljahren.