Gebärmutterkrebs oder auch Korpuskarzinom oder Endometriumkarzinom ist eine Krebserkrankung der Gebärmutterschleimhaut. Gebärmutterkrebs tritt zumeist bei Frauen jenseits der Wechseljahre auf, und nur 5% aller Erkrankten sind jünger als 40 Jahre alt.

Als Ursache von Gebärmutterkrebs gilt im Allgemeinen eine erhöhte oder verlängerte Östrogenzufuhr, beispielsweise bei frühem Einsetzen der Pubertät, spätem Einsetzen der Wechseljahre oder Östrogentherapien. Die Einnahme der Antibabypille sowie Schwangerschaften senken das Risiko.

Das deutlichste Symptom von Gebärmutterkrebs sind oftmals starke Blutungen, denen besonders dann Aufmerksamkeit geschenkt werden sollte, wenn die Menopause bereits stattgefunden hat, sowie fleischfarbener Ausfluss. Die Diagnose wird durch eine Ausschabung der Gebärmutter und Untersuchung des entfernten Gewebes sichergestellt.

Die Behandlung von Gebärmutterkrebs wird durch eine Entfernung der Gebärmutter, oft mitsamt der Eierstöcke, des Gebärmutterhalses und der benachbarten Lymphknoten, eingeleitet. Der Operation folgt zumindest in höheren Stadien Strahlentherapie. Ist der Tumor inoperabel, wird er nur mittels Bestrahlung behandelt. In Einzelfällen wird bisweilen auch eine Chemotherapie verordnet.

Die Letalitätsrate, also die Wahrscheinlichkeit, an Gebärmutterkrebs zu versterben, liegt je nach Art des Tumors zwischen 6 und 51%. Erkrankte Patientinnen haben lebenslang ein erhöhtes Risiko für Brustkrebs.

Lesen Sie hier, was die deutlichsten Warnsignale sind, warum eine Operation unvermeidlich ist und was die Nachsorge extrem wichtig macht.

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