So schützen Sie sich vor ungerechtfertigten gynäkologischen Eingriffen
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Wenn Ihnen eine Gebärmutterentfernung vorgeschlagen wurde, bedenken Sie folgende Punkte:
- Wurden Sie ausreichend informiert?
- Hat man Ihnen genügend Entscheidungszeit eingeräumt oder wurde darauf gedrungen, dass sofort ein OP-Termin vereinbart wird?
- Fragen Sie nach, wie notwendig der Eingriff wirklich ist.
- Glauben Sie selbst, dass Ihnen der Eingriff tatsächlich helfen wird?
- Ist es sicher, dass Ihre Beschwerden danach verschwinden?
- Vertrauen Sie dem Arzt?
- Hat er Ihre Fragen zugelassen und geduldig beantwortet?
- Horchen Sie immer wieder in sich hinein: Haben Sie Vorbehalte oder Ängste? Was „sagt“ Ihr Körper, was „möchte“ er? Welche Gedanken, Gefühle und Bilder tauchen in Ihnen auf?
- Gibt es wirklich keine schonenderen Methoden oder Alternativen?
- Holen Sie sich unbedingt eine zweite ärztliche Meinung ein, bevor Sie sich unters Messer legen. Dieser Arzt sollte nicht aus dem Umfeld des ersten stammen, damit er wirklich unabhängig urteilt.
- Bevorzugen Sie eine Frauenärztin anstatt eines Frauenarztes.
- Nehmen Sie unter Umständen jemanden, dem Sie vertrauen, zu den Gesprächen mit.
- Besprechen Sie vorher, was operiert werden soll. Den Passus im Einwilligungspapier „Wenn erforderlich, bin ich mit einer weiter gehenden Operation einverstanden“ können Sie streichen. Dann muss der Operateur Ihnen vor einem eventuellen zweiten Eingriff erklären, warum er notwendig ist, und Sie können dann selbst entscheiden, was für Sie richtig ist.
- Und die entscheidende Frage: Was passiert, wenn Sie einem Eingriff nicht zustimmen und gar nichts unternehmen? Wie werden sich Ihre Beschwerden entwickeln?
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