Enzyme für die Frau: Bei Venenleiden
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Unser aufrechter Gang bringt es mit sich, dass das Blut aus den Beinvenen entgegen der Schwerkraft wieder in Richtung Herz gepumpt werden muss. Erschlaffen die Venenwände, können die Venenklappen nicht mehr richtig schließen, und das Blut versackt (auch infolge von Bewegungsmangel) in den Beinvenen. Bereits geringe Reizungen der Venenwände können Schmerzen und Schwellungen verursachen. Entzündet sich so eine Irritation, spricht man von einer Thrombophlebitis. Frauen leiden unter einer venösen Insuffizienz wesentlich häufiger als Männer. Ihnen können sowohl vorbeugend als auch therapeutisch Enzymgemische helfen, vor allem solche, die neben Enzymen wie Bromelain, Trypsin und Papain auch das Gefäß-abdichtende Rutin enthalten. Sie vermindern Schwellungen und Ödeme, lösen Fibrinablagerungen auf (Bestandteile eines zukünftigen Gerinnsels) und regen den Blutfluss an. Erfahrungsgemäß kann nach ein bis zwei Wochen eine bessere Durchblutung in den betroffenen Arealen gemessen werden. Mit dem normalisierten Venendruck lassen auch die Schmerzen nach.
Krampfadern in der Schwangerschaft
Fast 30 Prozent der Erstgebärenden und 60 Prozent der Frauen nach mehreren Geburten bekommen im Verlauf der Schwangerschaft venöse Veränderungen und Störungen in den Beinen wie Schweregefühl, Ödeme, Krämpfe und Schmerzen sowie oft auch Krampfadern (Varizen). Da Schwangere mit Medikamenten vorsichtig sein müssen, kann oft eine Enzymtherapie Abhilfe schaffen. Das muss aber vorher mit dem Arzt abgeklärt werden!
Äußerst schmerzhaft: Eileiterentzündungen
Die Behandlung von akuten und chronischen Eileiterentzündungen (Adnexitiden) ist oft schwierig und verlangt viel Geduld. Meist sind Bakterien über Scheide und Gebärmutter mit dem Blut zu Eileiter und Eierstock gelangt und haben eine aktive Entzündung ausgelöst. Das kann nach einer Unterkühlung vorkommen, auch nach der Menstruation, bei geschwächtem Allgemeinzustand, nach Scheidenentzündungen, gynäkologischen Eingriffen sowie gelegentlich bei Frauen, die eine Spirale tragen. Aus einer nicht ausgeheilten akuten Entzündung entwickelt sich eine chronische Adnexitis, die immer wieder aufflammt (rezidiviert).