Endometrium-Biopsie: Was erwartet Sie?
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Im Allgemeinen erfordert eine Biopsie keine Narkose. Sie kann für die Patientin wegen eines kurzen Krampfes unangenehm sein. Um dies zu verhindern, könnte Ihr Arzt Ihnen empfehlen, 30 Minuten vor dem Eingriff ein frei verkäufliches antientzündliches Mittel wie Ibuprofen oder Naproxen einzunehmen. Wenn nötig, können nach der Biopsie 1 oder 2 weitere Dosen verordnet werden.
Eine Endometrium-Biopsie ähnelt einem Abstrich (Pap-Test) und dauert etwa genauso lang. Ihr Arzt öffnet mit einem Speculum (einem länglichen Instrument) die Vagina, sodass er den Gebärmutterhals einsehen kann. Dann wird das Biopsie-Instrument vorsichtig durch den Gebärmutterhals in die Gebärmutter vorgeschoben. Das Instrument hat etwa den Durchmesser eines dünnen Trinkhalms. In circa 10 bis 15 Sekunden entfernt Ihr Arzt mithilfe des Biopsie-Instruments durch Ansaugen oder Abschaben eine Gewebeprobe der Gebärmutterschleimhaut.
Einige Frauen müssen sich nach dem Eingriff einige Minuten ausruhen, aber die meisten können gleich zur Tagesordnung übergehen. 1 bis 2 Tage danach können leichte Blutungen auftreten.