Endometriose: Alternative Heilverfahren
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Den meisten Frauen mit einer Endometriose liegt vor allem daran, die Schmerzen loszuwerden und gegebenenfalls schwanger zu werden. Dazu können Sie sich mit alternativen Mitteln eine ganze Menge Gutes tun, ohne sich die beschriebenen Nebenwirkungen zuzumuten. Am besten suchen Sie eine Gynäkologin mit entsprechenden Zusatzausbildungen in der Naturheilkunde beziehungsweise eine versierte Heilpraktikerin auf, um aus dem ganzen Spektrum der alternativen Heilverfahren das für Sie hilfreichste herauszufinden.
Naturheilkundliche Experten haben positive Erfahrungen mit Akupunktur, Bewegungstherapie, Massage, Yoga und Moorbädern gemacht. Sie tragen vor allem zur Entspannung und Schmerzlinderung bei. Moorbäder (aus der Apotheke oder als Kur vom Arzt verordnet) haben darüber hinaus einen entzündungshemmenden und hormonregulierenden Effekt. Zu enge Kleidung (zum Beispiel zu enge Jeans), die den Druck im Bauchraum und in der Gebärmutter erhöht, sollten Sie vermeiden.
Aus der Kräuterapotheke empfehlen sich vor allem Präparate aus Mönchspfeffer, die Sie rezeptfrei in der Apotheke erhalten. Die hormonähnlichen Bestandteile bewirken eine Harmonisierung der Hormonausschüttung. Mönchspfeffer ist in Zusammenhang mit Zyklusbeschwerden das wichtigste Frauenheilkraut. Fragen Sie in Ihrer Apotheke nach entsprechenden Präparaten. Hier klärt man Sie auch über Anwendung und Dosierung auf.
Stellen Sie Ihre Ernährung zudem auf eine ausgewogene ballaststoffreiche Kost um, auch damit bauen Sie Druck im Bauchraum ab. Ausreichend Bewegung sorgt dafür, dass alle Organe besser durchblutet werden. Frauen, die sich regelmäßig bewegen und sportlich betätigen, empfinden die Beeinträchtigungen häufig als nicht mehr so belastend.