Brustkrebs: Sport verringert Nebenwirkungen
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Moderater Ausdauersport trainiert vor allem das Immunsystem. Der Körper wird besser mit Sauerstoff versorgt. Die Zellen des Immunsystems - wie Killerzellen, Fresszellen und weiße Blutkörperchen - werden mobilisiert. Sie besitzen neben einem abtötenden Effekt auf Krebszellen auch Entzündungshemmende und antibakterielle Wirkungen. Zudem werden Regeneration und Heilung bei Frauen, die bereits an Brustkrebs erkrankt sind, gefördert. Gleichzeitig kann sportliche Betätigung auch die Nebenwirkungen der Therapien abfedern.
So wird das chronische Müdigkeitssyndrom, das häufig während oder nach einer Krebsbehandlung auftritt, deutlich abgemildert. Selbst wenn sichMetastasen gebildet haben, wird nach neuesten Erkenntnissen das Intervall bis zum weiteren Fortschreiten der Erkrankung deutlich verlängert.
Sport gehört zur Rehabilitation und wird von der Kasse bezahlt
Zur Krebsnachsorge gehört auch ein spezielles Rehabilitationssportprogramm.Es wird vom jeweiligen Landessportbund angeboten. Dieser Reha-Sport wird vom Arzt verordnet und von der Krankenkasse bezahlt. Meist umfassen diese Sportprogramme 90 bis 120 Stunden. Fragen Sie am besten vorher bei Ihrer Kasse nach.
Wichtig ist den amerikanischen Krebsforschern zufolge auch eine fettarme Ernährung. Sie kann das Wiederaufflammen von Brustkrebs verhindern. Frauen mit hormonsensiblen Tumoren verringern damit ihr Rückfallrisisko um 24 %, diejenigen mit einem nicht hormonsensiblen Tumor sogar um 42 %. Die Forscher empfehlen eine Kost, die vor allem reich an Obst und Gemüse und damit reich an sekundären Pflanzenstoffen ist.