Brustkrebs: Risiko
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Die Angst geht um. Brustkrebs wird häufiger diagnostiziert. Viele Frauen scheuen eine Untersuchung zur Früherkennung und schieben sie hinaus. Doch je früher ein Brustkrebs erkannt wird, desto einfacher ist es, ihn brusterhaltend zu operieren. Heute überleben mehr Frauen mit Brustkrebs als früher.
Versäumen Sie nicht, Ihre Brüste auch wohlwollend zu betrachten.
Dass immer mehr jüngere Frauen mit der Diagnose konfrontiert werden, ist für alle erschreckend. Jedoch brauchen auch die jüngeren Frauen nicht gleich mit einer Amputation der Brust zu rechnen. Auch ihnen bietet sich meist die Möglichkeit, ihre Brust zu erhalten und nach der Behandlung noch ein langes Leben zu führen.
Wer ist gefährdet?
Ein Risiko tragen wir alle. Bei welcher Frau wird das Risiko zur Wirklichkeit werden? Das weiß man nicht. Keine Frau muss zwangsläufig damit rechnen, keine Frau ist dagegen gefeit. Krebs ist ein Geschehen, zu dem mehrere, zum Teil noch gar nicht bekannte Faktoren beitragen. Ein Faktor allein ist nie schuld an Krebs. Ein erhöhtes Risiko, an Brustkrebs zu erkranken, besteht für Frauen,
- die schon einmal Brustkrebs gehabt haben,
- in deren Familie Brustkrebs bei zwei Verwandten ersten Grades (Großmutter, Mutter, Schwester) schon vorgekommen ist.
Als Faktoren, die geringfügig das Risiko erhöhen, gelten:
- frühe Menarche (erste Regelblutung vor dem 12. Lebensjahr),
- späte Menopause (letzte Regelblutung nach dem 55. Lebensjahr),
- deutliches Übergewicht (Körperfett produziert Östrogene),
- nach einer Schwangerschaft keine Stillperiode
Ob Einnahme der Pille oder Hormonbehandlung in den Wechseljahren das Risiko für Brustkrebs erhöht, wird noch immer kontrovers diskutiert. Jedoch schließt ein früherer Brustkrebs, der sensibel auf Östrogene reagierte, eine Hormoneinnahme aus.
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