Brustkrebs: Die TNM-Einteilung
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GNL5356
Nach dem Muster seines Auftretens wird der Brustkrebs bei der Diagnose aufgrund der TNM-Klassifikation eingeteilt:
T – für die Größe des Tumors
N – ob und in welchem Ausmaß umliegende Lymphknoten befallen sind (nodulus = Knoten)
M – ob Metastasen gefunden wurden.
Ziffern hinter den Buchstaben bezeichnen die Größe des Tumors bzw. die Anzahl der „positiven“ (befallenen) Lymphknoten. Steht ein p vor einem der Buchstaben T, N oder M, bedeutet dies, dass der Pathologe das Tumorgewebe bereits genau untersucht und klassifiziert hat. Steht ein c oder gar kein Buchstabe vor dem T, N oder M, heißt dies, dass die Einteilung vom Kliniker, also dem Gynäkologen oder Chirurgen, stammt und die exakte pathologische Einteilung noch aussteht. Diese klinische Einteilung dient der ersten Vorplanung einer Operation.
So bedeutet z. B. T0, dass kein Tumor gefunden wurde; T1 besagt, dass der Tumor an der Stelle seiner größten Ausdehnung höchstens 2 cm misst. T1a, T1b und T1c unterscheiden dann noch einmal stufenweise von 0,5 bis 2 cm. Auf die Frage befallener Lymphknoten anwortet No mit: keine positiven Lymphknoten in der Region; N1: Lymphknoten in der gleichseitigen Achselhöhle enthalten Krebszellen; N2: Lymphknoten miteinander verwachsen. M0: keine Fernmetastasen nachweisbar; M1: Fernmetastasen vorhanden. Je niedriger die Zahlen, desto kleiner und begrenzter ist der Tumor. Je höher die Zahlen, desto größer ist der Tumor, desto mehr Lymphknoten sind beteiligt.
Eines allerdings kann diese Einteilung nicht: eine Aussage treffen, in welcher Geschwindigkeit der Tumor wächst. Bisher ist es den Ärzten ebenfalls nicht möglich, zum Zeitpunkt der Diagnose vorauszusagen, welche Frau nach der Entfernung des Knotens in den nächsten zehn Jahren erneut mit Brustkrebs zu tun bekommen wird und welche Frau nie wieder ein Problem damit haben wird.
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