Brustkrebs: Bewegung schützt
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Mit Sport können Sie Ihr Brustkrebsrisiko um 40 % senken!
Sportliche Betätigung ist das wirkungsvollste Mittel, Brustkrebs zu bekämpfen und die Heilungschancen zu steigern. Zu diesem ebenso positiven wie sensationellen Ergebnis kamen aktuell Krebsforscher der Harvard Medical School in Boston. An Brustkrebs erkrankte Frauen haben ein um die Hälfte verringertes Risiko, an den Folgen ihrer Erkrankung zu sterben, wenn sie 3 bis 5 Stunden in der Woche eine Ausdauersportart betreiben wie Laufen, Walken oder Schwimmen. Damit wird auch die Wirksamkeit von körperlichem Training als vorbeugendem Mittel bestätigt.
Moderater Ausdauersport schützt Sie am besten
Dabei müssen Sie sich noch nicht einmal verausgaben: Positiv wirkt sich nämlich nur eine leichte bis mittlere Trainingsintensität aus. Etwa vier Stunden Ausdauersport in der Woche reichen aus, um das Brustkrebsrisiko zu senken.Die Studien zeigten, dass Frauen, die mehr als 5 Stunden wöchentlich laufen, nicht deutlich mehr profitieren. Wenn Sie an 5 oder mehr Tagen in der Woche jeweils eine halbe Stunde stramm spazieren gehen, sind Sie bereits auf dem richtigen Weg. Dabei sollte Ihr Puls auf etwa 100 Schläge in der Minute ansteigen, damit Sie eine leichte Trainingsintensität erreichen. Eine mittlere Trainingsintenstität erlangen Sie mit moderat betriebenem Ausdauertraining wie Laufen, Walken, Fahrradfahren oder Schwimmen. Dabei sollten Sie mindestens 20 Minuten lang im aeroben Bereich trainieren.
Bei Überlastung von Herz, Kreislauf und Muskeln rutscht Ihr Kreislauf in eine so genannte anaerobe Stoffwechsellage hinein. Das bedeutet, dass der Körper nicht ausreichend mit Sauerstoff versorgt wird und in eine Art Notlage gerät.Die Alarmsignale: Ihre Atmung geht schnell und oberflächlich, das Herz schlägt heftig, der Puls hämmert. Unter solchen Bedingungen kann der lebenswichtige Sauerstoff unmöglich in ausreichender Menge zu allen Zellen gelangen und sie mit der nötigen Energie versorgen.
Die Zellen erleiden einen Mangel und sind in hohem Maß dem so genannten oxydativen Stress ausgesetzt. Sie können ihre Kontrollfunktionen nicht mehr wahrnehmen und werden verstärkt von freien Radikalen heimgesucht - jenen aggressiven Molekülteilchen, die die Zellen nachhaltig schädigen können. Um das zu vermeiden, sollten Sie sich locker und ohne große Anstrengungen bewegen. Dann nämlich befindet sich der Organismus im aeroben Bereich und tankt zehnmal mehr Sauerstoff als in Ruhephasen.
Kontrollieren können Sie das an Ihrem Pulsschlag - am besten mit einer Pulsuhr. Ihr Puls zeigt Ihnen, ab wann sich das Training positiv auf Ihre Gesundheit auswirkt und wie viel Sie sich zumuten dürfen.