Brustkrebs: Bestrahlung
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GNL5356
Um das Risiko eines so genannten Lokalrezidivs, also eines erneuten Tumorwachstums an derselben Stelle, zu verringern, wird nach dem chirurgischen Eingriff in aller Regel (außer in ganz frühen Tumor-Stadien) eine ergänzende Strahlenbehandlung durchgeführt. Die Strahlenmengen werden heute so gewählt, dass es nicht mehr zu größeren Nebenwirkungen an Haut und umgebenden Organen kommt. Auch vor einem durch die Strahlen provozierten erneuten Tumorwachstum braucht sich die Patientin nicht zu fürchten. Bis heute ließ sich eine solche Tumorauslösung nicht nachweisen. Dagegen zeigen zahlreiche Studien, dass ohne Nachbestrahlung Rückfälle in der Brust wesentlich häufiger sind als bei bestrahlten Patientinnen.
Eine Strahlenbehandlung als Haupttherapie, kommt dann in Frage, wenn der Primärtumor so weit fortgeschritten ist, dass eine Operation sinnlos wäre oder nicht durchführbar ist. Sie dient dazu, den Tumor zu verkleinern, die Schmerzen zu lindern und das Wachstum zu hemmen. Und schließlich ist sie eine unterstützende Maßnahme beim metastasierenden Mammakarzinom.