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Nur selten entscheiden sich Frauen aus rein kosmetischen Gründen für eine Operation zur Brustverkleinerung (Mammareduktionsplastik). Die meisten Frauen, die diese Operation erwägen, machen dies aus Gründen der Gesundheit und der Lebensqualität.
Schwere Brüste können zu Atemproblemen führen
Große, schwere Brüste können eine Quelle beträchtlicher Schmerzen sein. Dazu gehören Beschwerden im Nackenoder Schulterbereich und in der oberen Rückenregion.
Außerdem haben Frauen mit ungewöhnlich großen Brüsten Probleme, Sport zu treiben. Sie gewöhnen sich häufig eine schlechte Körperhaltung an, oder es treten Hautausschläge unter der Brust und tiefe Furchen durch BH-Träger auf. Manche Frauen haben auch Atemprobleme.
Bei medizinischer Notwendigkeit übernehmen Kassen Kosten
Wenn Sie das Gefühl haben, Ihre Gesundheit und Ihre Lebensqualität werden durch die Größe Ihrer Brüste beeinträchtigt, sollten Sie mit Ihrem Arzt darüber sprechen. Er oder sie könnte Ihnen eine Konsultation zwecks Erstbeurteilung bei einem plastischen Chirurgen empfehlen.
Die Krankenkassen übernehmen die Kosten einer Operation zur Brustverkleinerung nur dann, wenn ein Gutachten des medizinischen Dienstes der Krankenkassen die medizinische Notwendigkeit der Operation bescheinigt.
Für die Operation zur Brustverkleinerung ist eine Vollnarkose notwendig. Sie dauert circa 3 Stunden. Aus einer Brustverkleinerung resultiert eine Narbe an jeder Brust.
Die meisten Frauen sind jedoch bereit, die Narben zu akzeptieren als Ausgleich für mehr Lebensqualität und mehr Möglichkeiten, an Aktivitäten teilzunehmen.
Die Operation kann entweder ambulant oder mit einem kurzen Klinikaufenthalt durchgeführt werden. Die Genesung dauert im Allgemeinen 5 bis 6 Wochen, die vollständige Heilung meist mehrere Monate.
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