Gynäkologie
Gynäkologie
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Es gibt typische Frauenbeschwerden, die sehr quälend sein können. Aber wussten Sie, dass Ihnen dann die Homöopathie und die Pflanzenheilkunde weiterhelfen können? Hier gibt es gegen viele der weiblichen Probleme ein sanftes Mittel, das Ihnen Linderung bringt.

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Grundlagenwissen zum Thema Gynäkologie

Frauen gelten als das starke Geschlecht. Dennoch empfinden viele ihren Unterleib als Problemzone. Auf der einen Seite schenkt er Leben und beschert Lust. Er bietet die Chance, sensibler und hellhöriger zu sein als Männer. Auf der anderen Seite lässt er Sie oft im Stich: In vielen Dingen ist er sehr empfindlich und reagiert mit Schmerzen oder honoriert Überforderungen mit Schwächen und Schäden. Darüber hinaus fungiert er als Medium der Seele: seelische Probleme oder Krisen im persönlichen Umfeld äußern sich unter Umständen über den Unterleib.

Es kommt immer wieder zu Leiden und Beschwerden, bei denen Frauen die Hilfe eines Gynäkologen ihres Vertrauens benötigen. Leider werden Frauen in dieser Hinsicht in vielen Fällen allein gelassen. Der Arzt verschweigt ihnen wichtige Informationen und schlägt einseitige, falsche oder unnötige Behandlungsformen vor. Er bezieht das unter Umständen stressige Umfeld der Frau nicht mit ein und verweigert ihr das Recht auf Selbstbestimmung und Selbstvertrauen. Viele Frauen büßen durch falsche Entscheidungen ihre körperliche Unversehrtheit ein.

Die 5 Säulen für Ihre Gesundheit als Frau

  1. Sie sind die Expertin für Ihr Leben! Vertrauen Sie auf Ihr Gespür für sich selbst.
  2. Setzen Sie auf Ihre Selbstheilungskräfte! Gehen Sie nicht mit der Erwartung zum Arzt, dass er Ihnen helfen kann, ohne dass Sie selbst etwas dazu tun müssen.
  3. Lassen Sie sich nicht abspeisen! Sorgen Sie dafür, dass man Sie ernst nimmt! Bleiben Sie wachsam! Ihre entscheidende Frage sollte immer lauten: Was passiert, wenn ich nichts tue?
  4. Wissen verschafft Ihnen Vorsprung! Nehmen Sie jede Gelegenheit wahr, sich schlau zu machen. Wenn Sie unsicher sind, fragen Sie ruhig einen zweiten oder dritten Arzt. Dazu bleibt immer Zeit, selbst bei einer Krebserkrankung.
  5. Hören Sie auf, Ihrem Körper zu misstrauen, selbst wenn er Ihnen Schmerzen bereitet. Akzeptieren Sie seine Schwächen als einen Teil von Ihnen. Gedulden Sie sich mit Ihrem Körper! Gestehen Sie ihm zu, dass er zickt oder weh tut. Er muss nicht immer „100-pro“ funktionieren, deswegen können Sie ihm bei der Behandlung von Beschwerden ruhig Zeit lassen.

Das Drüsensystem des weiblichen Körpers

Drüsen finden sich in den meisten Körpergeweben. Es handelt sich dabei um spezielle Zellverbände, die verschiedene chemische Wirkstoffe (Sekrete, Hormone) produzieren. Sie sondern sie entweder über Haut und Schleimhäute nach außen ab (exokrine Drüsen) oder geben sie direkt in die Blutgefäße ab (endokrine Drüsen).

Milch-, Talg-, Schweiß- und Duftdrüsen gelten als Beispiele für Drüsen mit Außensekretion. Zu den endokrinen Drüsen gehören die des Verdauungstrakts samt Leber und Bauchspeicheldrüse sowie die Keimdrüsen und sämtliche Drüsen des Gehirns. Die Fettgewebe bilden ebenfalls Hormone, und zwar Östrogene, für deren chemischen Aufbau Fette (Cholesterin) notwendig sind.

Anderer Aufbau als bei Männern

Das Drüsensystem des weiblichen Körpers unterscheidet sich in einigen wichtigen Punkten von dem des männlichen: Es gilt als umfangreicher, denn Frauen besitzen Drüsen, die Männer nicht haben. Darüber hinaus produziert es teils andere Mengen der gleichen Hormone und Sekrete, wie sie der männliche Körper bildet. So wird beispielsweise das blutdrucksteuernde, enzymähnliche Hormon Renin bei Frauen nicht nur in den Nieren, sondern des Weiteren in der Gebärmutter gebildet. Drüsen in den Scheidewänden produzieren Flüssigkeiten, welche die Scheide befeuchten. Nur im weiblichen Körper und im Embryo, der in der Schwangeren heranwächst, findet sich das Schwangerschaftshormon HCG. Es wird im größten drüsigen Organ gebildet, das ausschließlich im weiblichen Körper entsteht: dem Mutterkuchen (Planzenta).

Drüsen arbeiten in der Regel nicht vereinzelt, sondern in sehr kompliziert vernetzten Systemen. Ohne die Zirbeldrüse im Hinterkopf, die je nach Helligkeit weniger oder mehr des Hormons Melatonin ausschüttet, könnten die Verdauungsdrüsen ihre Produktion nicht auf Schlaf- und Wachrhythmen einstellen. Ohne Hypothalamus und Hirnanhangdrüse (Hypophyse) stellten die Keimdrüsen (Eierstöcke) ihre Funktion ein. Ohne Eierstöcke kreisen weniger Östrogene im weiblichen Körper. Das hemmt das zyklische Wachstum der Gebärmutterschleimhaut und die Monatsblutungen hören auf.

Verbindung mit der Psyche

Sämtliche Drüsen sind über das vegetative Nervensystem eng mit den Regungen der Psyche verbunden. Daher können Stress, Lust, Trauer und Freude die Drüsenfunktionen beflügeln oder hemmen, Hormone „überborden“ lassen oder Sekrete zum Versiegen bringen.

Das Fettgewebe der Frau

Vor der Pubertät besteht der Körper eines normalgewichtigen Mädchens zu rund 12 Prozent aus Fettgewebe. Sobald die Eierstöcke ihre Östrogen-Produktion ankurbeln, verändern sich die Fettzellen. Das sind große, runde, weiße oder gelbe („braune“) Speicherzellen, die ein oder mehrere Tröpfchen Fett als Energiespeicher enthalten. Sie wachsen fast um das Doppelte, vermehren sich und lagern verstärkt Nahrungsfette (freie Fettsäuren, die die Zelle zu haltbaren Triglyzeriden umbaut) ein. Bei Energiebedarf (beispielsweise Muskelarbeit oder ausbleibender Nahrungszufuhr) lösen sich die freien Fettsäuren wieder und durchdringen die Zellmembran (Zellhülle). Im Anschluss schwemmt das Blut sie dorthin, wo der Körper sie benötigt.

Sind mindestens 17 Prozent Fettanteil im Körper des Mädchens erreicht, gibt das den Hormondrüsen im Gehirn das Signal, die erste Menstruation vorzubereiten. Die Jugendliche besitzt jetzt genügend Fettgewebe, um in die Fruchtbarkeitsphase eintreten zu können. Diese natürlichen Reserven sind nötig, um das Austragen eines Kindes in Notzeiten zu sichern. Überschlanke junge Frauen legen im Falle einer Schwangerschaft oft erstaunlich viel Fett am ganzen Körper zu und verlieren es nach der Schwangerschaft bzw. in oder nach der Stillperiode wieder.

Schutz in der Schwangerschaft

Die Zahl der Fettzellen steigt im Verlauf der Pubertät weiter an, bis es 30 Milliarden sind (ca. 22 Prozent Körperfett). Das Fett verteilt sich vor allem in den Brüsten, den Hüften, am Gesäß und am Bauch. Dies sind die Körperstellen, wo die Frau im Fall einer Schwangerschaft besondere Schutzschichten benötigt. Diese Stellen machen die „typischen weiblichen Rundungen“ aus.

Anders als männliche Fettzellen sind weibliche im Hüft-, Bauch- und Schenkelbereich nicht streifen- sondern gitterähnlich im Bindegewebe angeordnet. Das garantiert dem Gewebe größere Dehnbarkeit und Elastizität. Die in den sechziger Jahren als „Schönheitsmakel“ entdeckte „Cellulite“ (Orangenhaut) wird bei fast jeder Frau sichtbar, wenn sie die Pölsterchen zusammendrückt und sich die natürliche Gitterstruktur abzeichnet.

Die Silhouetten der Geschlechter

Frau haben von Natur aus mehr Körperfett und dies an anderen Körperstellen als Männer. Sich mager zu hungern, bringt die angelegten Fettzellen nicht zum Verschwinden. Sie verkleinern sich nur und füllen sich bei der erstbesten Gelegenheit wieder auf. Eine Diät nach der anderen zu machen, hat aus dem Grund in den meisten Fällen nur den gegenteiligen Effekt: Die Frau nimmt danach rascher wieder zu. Nur eine generelle Umstellung auf gesunde Vollwert-Ernährung (mit maximal 25 Prozent Fettanteil der Kalorien, möglichst aus pflanzlichen Quellen) deckt den Fettbedarf des weiblichen Körpers, ohne die Fettzellen anzuregen.

Neben den Eierstöcken bilden auch die weiblichen (und männlichen) Fettgewebe Östrogene aus Cholesterin. Rundliche Frauen besitzen gewöhnlich mehr weibliche Hormone als magere. In und nach den Wechseljahren können daher wenige Kilos über Normalgewicht die Gesundheit der Frau eher fördern, da sie vor Wechseljahrsbeschwerden und osteoporotischen Knochenbrüchen schützen.


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