Guter Schlaf - trotz Hitze

in Täglich Gesund zum Thema Schlafstörungen
vom


Die Sommerhitze, wie sie in den letzten Tagen herrschte, hat einen großen Nachteil: Nachts kühlt es sich nicht stark genug ab, ruhiger Schlaf ist so kaum möglich. Und selbst, wenn es in den nächsten Tagen wieder etwas kühler wird, muss die Wärme erst einmal wieder aus den Räumen heraus. So kann es noch bis zum Ende der Woche dauern, bis Sie wieder bei angenehmen Temperaturen durchschlafen können.


Aber was können Sie tun, um dennoch einige Stunden Schlaf zu finden und am nächsten Tag ausgeruht zu sein?

  • So lange es tagsüber noch sehr warm ist, sollten Sie verhindern, dass sich Ihre Wohnung noch mehr aufheizt. Rollläden oder Vorhänge sollten Sie geschlossen halten, verzichten Sie auch am Tage darauf, die Fenster zu öffnen.
  • Können Sie zwei gegenüberliegende Fenster öffnen, ohne dass Sie sich selbst im Zug befinden, sollten Sie dies in den Abendstunden ausnutzen. Selbst leichter Wind kann so für eine Abkühlung sorgen.
  • Versuchen Sie einmal, feuchte Handtücher im Schlafzimmer aufzuhängen. Die Wasserverdunstung sorgt für kühlere Temperaturen.
  • Essen Sie abends keine schweren bzw. fettigen Speisen. Diese verhindern einen erholsamen Schlaf zusätzlich.
  • Duschen Sie vorm Zubettgehen. Verzichten Sie aber auf eine kalte Dusche, auch wenn Ihnen diese bei den herrschenden Temperaturen angebracht zu sein scheint. Duschen Sie lauwarm. So schwitzen Sie deutlich weniger. Trocknen Sie sich nicht komplett ab. Diese Restfeuchte, die verdunstet, sorgt dafür, dass Ihnen kälter ist und Sie besser einschlafen können.

 


von
Dr. Martina Hahn-Hübner

Erfahren Sie hier mehr über Dr. Martina Hahn-Hübner - Gesundheitswissen-Expertin und Chefredakteurin von Täglich Gesund und dem Mondkalender.

 
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Kommentar von Walter Rutz

Fenster vor dem Eindringen von Hitze durch Jalousien von außen zu verdecken, ist richtig. Rollos und Anderes an der Innenseite der Fenster bringen kaum Kühlung, da zwischen Glas und Rollo ein Hitzestau entsteht. Feuchte Handtücher im Schlafzimmer verstärken den Effekt des Schwitzens, weil die Luft nicht mehr genug Körperfeuchtigkeit aufnehmen kann. Auch das "nicht ganz abtrocknen" nach dem Duschen und feucht in's Bett hat den gleichen Effekt. Das Schlafzimmer sollte eine Luftfeuchte von ca. 30 bis max. 40 Prozent haben, um ein "trockenes" Schlafen zu gewährleisten und Schimmelpilzen vorzubeugen... Also: Hitze, so gut es geht, vermeiden. Ganz wichtig - Feuchtigkeit vermeiden. Ein geruchloser oder elektrischer Luftentfeuchter zeigt, wie viel Wasser in der Luft einen um den Schlaf bringen kann. Ganz nützlich dazu - der gute alte Deckenventilator auf niedrigster Stufe.

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Kommentar von Walter Rutz

Den Artikel kann ich nicht mit gut oder schlecht beurteilen, da er teils gute und auch schlechte Empfehlungen enthält.

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